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Präsident
13 März 2026, 15:52

Lukaschenko äußerte sich zum Thema „politische Gefangene“ in Dialogen mit den USA

MINSK, 13. März (BelTA) - Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, thematisierte in Gesprächen mit den USA die Möglichkeit der Freilassung von sogenannten „politischen Gefangenen“. Diese Aussage machte er als Antwort auf Fragen von Journalisten.

„Wir erörtern unsere bilateralen Beziehungen, von der Wiederherstellung des normalen Botschaftsbetriebs bis zur Freilassung sogenannter „politischer Gefangener“. Obwohl wir keine entsprechenden Artikel haben“, sagte das Staatsoberhaupt. „Und ich sage es ihnen hiermit: Sollte jemand versuchen, die Ereignisse von 2020 zu wiederholen – und wir alle haben 2020 darunter gelitten –, wird die Reaktion sehr hart ausfallen. Ich gehe sogar noch weiter: Ungeachtet aller Gesetze werde ich entschieden reagieren.“

Alexander Lukaschenko betonte, dass er vor allem im Interesse der Kinder und zukünftigen Generationen handeln müsse. „Das ist alles. Ein humaner Ansatz. Basierend auf den Erfahrungen, die Sie mir beigebracht haben“, bemerkte er.

Das Staatsoberhaupt bestätigte, dass die Freilassung von Gefangenen in Verhandlungen mit den USA erörtert wird: „Ja, sie wollen sie freilassen. Ich habe ihnen scherzhaft gesagt: ‚Leute, ich verstehe euch. Ihr wollt diejenigen freilassen, die ihr einst angeheuert habt, um uns zu stürzen.‘“

„Wollen wir weiterhin in dieser Konfrontation verharren? Die Zeiten verändern sich. Wir müssen voranschreiten. Es geht nicht um meine Person, sondern um unser Land“, betonte der belarussische Präsident.

„Ja, sie werfen das Thema der „politischen Gefangenen“ auf, auch auf Betreiben unserer Flüchtingen. Nur zu: 100, 200 … Ich weiß nicht, wie viele es sind.“ „Ihre Zahl steigt ständig“, erklärte der Präsident.

Er hob hervor, dass diese Personen nicht aus Belarus ausgewiesen werden, aber sie müssen sich an die Gesetze halten. „Damit Sie keine Beschwerden gegen sie haben und, Gott bewahre, sie nicht erneut inhaftiert werden (das fordern die Verhandlungsführer). Ich sage: ‚Wir werden sie ins Gefängnis bringen. Wenn sie das Gesetz brechen, gilt für sie das Gleiche wie für alle anderen.‘ Was macht es schon, wenn vor ein paar Tagen ein Minister festgenommen wurde? Das Gesetz ist für alle da. Wer gegen das Gesetz verstößt, wird ausgegrenzt. Genau solche offenen Gespräche führen wir“, erklärte Alexander Lukaschenko. „Wenn sie bleiben möchten, ist das in Ordnung. Doch nur im Rahmen der geltenden Gesetze.“
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