MINSK, 8. März (BelTA) - Was wird in Belarus getan, damit die Robotisierung aktiver in der Produktion Einzug hält? Das erzählten Vertreter der Nationalen Akademie der Wissenschaften, der Entwicklungsbank und des Wirtschaftsministeriums in einer Abendsendung bei ONT.
Der Vorsitzende des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, Wladimir Karanik, sagte, dass bei der Einführung von Robotern in die Produktion der Schwerpunkt auf die Effizienz gelegt werden müsse. „An manchen Stellen sind wirklich klassische Roboter mit Manipulatoren nötig, an manchen Stellen reicht es aus, den technologischen Prozess zu automatisieren und das Fließband nachzurüsten. An manchen Stellen muss man mit minimalem Umbau gewisse Technikmuster in unbemannte Modelle verwandeln. Das wird die Entwicklungszeit verkürzen und die Kosten erheblich senken“, betonte er.
Gleichzeitig wurde in Belarus eine breite Palette von Kreditprodukten für den Erwerb solcher "Helfer" entwickelt. Bei der Entwicklungsbank kann man für die Modernisierung der Produktion bis zu Br100 Mio. erhalten. „In Einzelfällen können es sogar bis zu Br200 Mio. sein. Der Zinssatz für dieses Produkt beträgt bereits 6-7% pro Jahr für eine Laufzeit von 6 Jahren, danach gilt der Marktzins für eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren. Ich sage es sogar so: Die Summe kann hier sogar unbegrenzt sein“, erklärte der stellvertretende Leiter der Abteilung Kundenmanagement der Entwicklungsbank, Walentin Malin.
Der erste stellvertretende Minister für Wirtschaft, Iwan Weschnowez, erzählte, dass für die Einführung von Robotern oder für die Schaffung eigener Produktionen von Robotern in unserem Land gesetzliche Anreize und Präferenzen vorgesehen sind. „Es geht um Steuervorteile bei der Gewinnsteuer, Vorteile bei der Mehrwertsteuer und eine Reihe von Neuerungen für die Ansiedler des Hochtechnologieparks“, sagte er.
