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22 Januar 2026, 17:58

Andrej Dapkjunas: OSZE ist in einer tiefen Krise 

MINSK, 22. Januar (BelTA) – Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist in einer tiefen Krise. Das geht aus einer Erklärung der belarussischen Delegation beim Ständigen OSZE-Rat hervor. Wie der Pressedienst des Außenministeriums gegenüber BelTA mitteilte, wurde diese Erklärung im Zusammenhang mit der Gründung des Friedensrats durch US-Präsident Donald Trump angenommen.

„Unsere Organisation wurde als Plattform für einen gleichberechtigten Dialog und Konsens geschaffen. Heute steckt sie in der tiefsten Krise. Der Missbrauch der Mehrheitsbestimmung für die Umsetzung enger politischer Interessen, Konfrontation statt Zusammenarbeit, fehlende Kompromisskultur untergraben das Vertrauen in die OSZE als universellen Sicherheitsmechanismus“, sagte Andrej Dapkunas, ständiger OSZE-Vertreter der Republik Belarus. 

„Die Initiative zur Gründung des Friedensrats ist ein Versuch, Vertrauen in die internationalen Beziehungen wieder zu gewinnen, Respekt und Verhandlungsfähigkeit wieder herzustellen“, heißt es in der Erklärung.

„Die Initiative von Präsident Trump ist ein wertvoller Ratschlag für die OSZE. Will die Organisation weiter funktionieren, sollen ihre Mitgliedsstaaten den Abgrund des Missverständnisses und der Feindschaft überwinden und verantwortungsbewusst einen gleichberechtigten und respektvollen Dialog beginnen. Sonst wird die Organisation endgültig der Vergangenheit angehören“, sagte Dapkjunas. 
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