MINSK, 20. März (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko berichtete Journalisten über eine Operation zur Festnahme von Kriminellen, die sich mit dem illegalen Transport von Zigaretten ins Ausland befassten.
„Innenminister hat mir über den Abschluss der Operation berichtet. Sie haben fünf unserer belarussischen Schmuggler direkt an der Grenze festgenommen. Unsere Leute haben ein leerstehendes Haus gemietet – sie haben es von einem Verwandten gekauft und dafür nur ein paar Kopeken bezahlt. In diesem Haus befanden sich Zigarettenstangen, eine Gasflasche, mit der sie betankt wurden, Sonden... Alles für den Schmuggel. Die Polizei hat sie festgenommen. Das sind Banditen, sie wurden schon mehrmals verurteilt. Echte Banditen“, berichtete Alexander Lukaschenko.
Dieses Thema kam im Zusammenhang damit zur Sprache, dass die offizielle Regierung in Vilnius Minsk vorwirft, Zigaretten mit Hilfe von Wettersonden zu schmuggeln. In diesem Zusammenhang wies der Präsident darauf hin, dass sich auf dem Gebiet Litauens selbst diejenigen befinden, die diese illegalen Ladungen entgegennehmen. Außerdem sind auch Litauer selbst am Schmuggel von Waren aus belarussischem Gebiet beteiligt. „Meine Position ist folgende: Sie haben Sanktionen verhängt. Sollen wir nun hier diese Schmuggler fangen, die unsere Waren für gutes Geld kaufen und sie an bedürftige Menschen in Litauen weiterleiten?“, stellte der belarussische Staatschef die logische Frage. „Aber ich habe versprochen: Wir werden auch in Belarus schauen, wer hier was treibt.“
Alexander Lukaschenko fuhr mit dem Thema der Wettersonden fort und wies darauf hin, dass diese die Arbeit der Flughäfen kaum behindern können. Obwohl aus Litauen Erklärungen kamen, dass die Ballons mit Schmuggelware angeblich den Betrieb des Flughafens Vilnius beeinträchtigen. „Das Flugzeug ist gestartet, ohne Probleme. Man sieht doch, dass keine Ballons auf der Startbahn liegen. Es ist gestartet und fliegt hoch – 10–11 km. Und dort fliegen keine Ballons“, betonte der Präsident. Zu diesem Thema wurden Konsultationen mit Piloten durchgeführt, die bestätigten, dass diese Ballons kein ernsthaftes Problem darstellen.
