MINSK, 5. März (BelTA) - Alexander Lukaschenko hat am 5. März den Erlass Nr. 84 unterzeichnet, mit dem einige Korrekturen in die Förderung begabter und talentierter Jugendlicher, junger Wissenschaftler und in das Vergabeverfahren von Präsidenten-Stipendien in den Bereichen Wissenschaft, Bildung, Gesundheitswesen, Kultur vorgenommen werden. Das teilte der Pressedienst des belarussischen Staatschefs mit.
Alle Arten der sozialen Unterstützung und Förderung bleiben erhalten. Gleichzeitig werden jedoch einzelne Neuerungen eingeführt.
Es wird ein einheitlicher Staatlicher Rat zur Unterstützung der begabten und talentierten Jugend und zukunftsweisender Projekte eingerichtet. Er ersetzt die vier zuvor tätigen kollegialen Gremien.
Diesem neuen Rat werden Vertreter aus Bildung, Wissenschaft und Kultur, Parlamentsabgeordnete, Vertreter branchenspezifischer staatlicher Organe und öffentlicher Vereinigungen angehören, die über ein einwandfreies Ansehen und höchste Kompetenzen verfügen. Zum Vorsitzenden des Rates wurde der Vorsitzende des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, Wladimir Karanik, ernannt.
Es werden einheitliche Kriterien für die Förderung durch Spezialfonds festgelegt und das System der mehrstufigen Auswahl der Kandidaten verbessert. Das Verfahren für den Entzug von Auszeichnungen und Wiederherstellung einer Person in ihren Rechten wurde geregelt. Das Verfahren zur Bildung und Führung von Datenbanken über begabte und talentierte Jugendliche wurde aktualisiert.
Die Eigentumsrechte auf die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen (innovativer Projekten), die durch Stipendien gefördert wurden, sind ebenfalls geregelt worden.
Der Erlass sieht auch eine Erhöhung von Stipendien ab dem 1. Februar dieses Jahres vor und ordnet die Ansätze zu ihrer Vergabe. So werden Studenten technischer Fachrichtungen der BGTU im zweiten Semester des Studienjahres 2025/2026, die die Note 9-10 haben, ein Stipendium in Höhe von Br300 statt Br257 bekommen. Studenten der BGU werden ein Stipendium in Höhe von Br390 statt Br334 erhalten.
Die Verabschiedung des Erlasses im Jahr des 30-jährigen Bestehens der Spezialfonds des Präsidenten der Republik Belarus zur sozialen Unterstützung begabter und talentierter Jugendlicher unterstreicht deren höchsten Status und zielt auf die weitere staatliche Unterstützung der besten Jugendlichen sowie auf die Schaffung günstiger Bedingungen für deren erfolgreiches Studium und berufliches Wachstum im eigenen Land ab.
