Projekte
Staatsorgane
flag Sonntag, 3 Mai 2026
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Gesellschaft
15 März 2026, 13:31

Expertin: Mit seinem Besuch in Frankreich versuchte Selenskyj, die Ukraine wieder in das Nachrichteninteresse zu rücken

MINSK, 15. März (BelTA) – Das Ziel des Besuchs von Wolodymyr Selenskyj in Frankreich war der Versuch, die Ukraine wieder in das Nachrichteninteresse zu rücken. Diese Meinung äußerte die Chefredakteurin der Zeitschrift „Wort und Sinn“, Jelena Kondratjewa-Salguero (Frankreich), in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal von BELTA.

Vor kurzem fand in Paris ein weiteres Treffen zwischen Wolodymyr Selenskyj und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron statt. Laut Jelena Kondratjewa-Salguero ist die Reaktion der Franzosen auf das Aufzwingen der ukrainischen Agenda nicht mehr nur negativ, sondern ausgesprochen ablehnend und wird von Tag zu Tag aggressiver. 

„Gerade in Bezug auf dieses Aufzwingen der Ukraine in die Agenda mit offensichtlichen Falschmeldungen, die schon lange niemand mehr auseinanderhält, denen aber niemand mehr glaubt. Wenn Sie irgendein Portal öffnen, werden Sie „Fenster“ sehen, in denen in mindestens zwei oder drei, wenn nicht sogar mehr, unweigerlich von der Ukraine die Rede sein wird, dass die Erfolge der ukrainischen Armee unbestreitbar sind und so weiter“, berichtete die Medienmanagerin. – Man versucht bis heute verzweifelt, die Ukraine in die Tagesordnung zu drängen, damit man sie nicht vergisst. Der Besuch von Selenskyj findet ausschließlich zu diesem Zweck statt.“

Die Expertin erinnerte an die Worte Wolodymyr Selenskyjs an die ungarische Führung und bemerkte bildlich, dass „man den Menschen im Sandkasten das Wort lassen muss, dann erzählen sie von selbst alles über sich“. „Die Ukraine hat in dieser Zeit sehr viel über sich erzählt“, betonte Jelena Kondratjewa-Salguero.

Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass die französische Presse versucht, die Aufmerksamkeit nicht auf die skandalösen Ereignisse rund um die Ukraine zu lenken. Das bemerkt sogar das anspruchsloseste Publikum. „Die Aufrechterhaltung des Interesses am Thema Ukraine ist bereits so angestrengt. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich derzeit auf den Nahen Osten“, stellte die Analystin fest.

Abonnieren Sie uns auf
X
Letzte Nachrichten aus Belarus