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24 Januar 2026, 13:19

Lukaschenko kontrolliert persönlich den Verlauf der Überprüfungen der Einsatzbereitschaft der Streitkräfte

MINSK, 24. Januar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko kontrolliert weiterhin persönlich den Verlauf der Überprüfungen der Einsatzbereitschaft der Streitkräfte.

Im Rahmen einer groß angelegten Überprüfung der Kampfbereitschaft der Streitkräfte von Belarus wurde gestern mit der Überprüfung einer der Verbände begonnen – der 19. separaten mechanisierten Gardebrigade.
„Der Oberbefehlshaber überwacht täglich persönlich den Ablauf dieser Überprüfung, lässt sich vom Staatssekretär über die Besonderheiten informieren, darüber, wie das Personal die gestellten Aufgaben bewältigt, und gibt entsprechende Anweisungen“, erklärte der Staatssekretär des Sicherheitsrates von Belarus, Alexander Wolfowitsch, gegenüber Journalisten.

„Der Präsident überwacht den Verlauf der Überprüfung sehr streng, da die militärpolitische Lage und alle aktuellen weltweiten Entwicklungen besondere Anforderungen an die Kampfbereitschaft der Streitkräfte stellen. An ihre ständige Einsatzbereitschaft und Fähigkeit, die entsprechenden Aufgaben zum Schutz der Republik Belarus zu erfüllen“, betonte der Staatssekretär. „Der Präsident verfolgt die Überprüfung praktisch online. Jedes Mitglied der Kommission hat das Recht, sich an den Präsidenten zu wenden. Bislang besteht dafür jedoch keine Notwendigkeit. Derzeit berichte nur ich als Staatssekretär täglich über den Verlauf dieser Überprüfung.“ 
Alexander Wolfowitsch erklärte, dass das Tempo und der Umfang der Überprüfung zunehmen werden. „Es liegen noch sehr viele verschiedene operative und taktische Maßnahmen vor uns“, sagte er.

Der Staatssekretär hob auch die Besonderheiten der aktuellen Überprüfung hervor. Es wurde ein neues System entwickelt, bei dem der Präsident unter Umgehung des Verteidigungsministeriums direkt die Kampfbereitschaft der Militäreinheiten sicherstellt. Das vorrangige Ziel der Überprüfung ist es, ein objektives Bild und den tatsächlichen Zustand der Truppen zu erhalten und die Handlungen der Soldaten zu bewerten. Aus diesem Grund sind die Maßnahmen plötzlich und unerwartet.

„Über den Staatssekretär des Sicherheitsrates wurde dem Kommandeur der mechanisierten Brigade der Befehl erteilt, die Militäreinheit in Kampfbereitschaft zu versetzen“, erklärte Alexander Wolfowitsch.

Er betonte insbesondere, dass der Verteidigungsminister diese Maßnahmen natürlich verfolgt, aber keinerlei Einfluss auf den Verlauf der Überprüfung nehmen kann.
Was die vorläufigen Ergebnisse angeht, so teilte der Staatssekretär des Sicherheitsrates mit, dass die Einheiten des mechanisierten Bataillons ihre Aufgabe erfüllt hätten. Sie seien innerhalb der festgelegten Fristen in das angegebene Konzentrationsgebiet marschiert und seien nun damit beschäftigt, sich in diesem Gebiet zu stationieren und die Technik und Waffen für den Schuss mit Standardwaffen vorzubereiten.

„Die übrigen Einheiten wurden innerhalb der festgelegten Fristen in den entsprechenden Stand der Kampfbereitschaft versetzt. Es finden Überprüfungen der Einsatzbereitschaft statt. Insbesondere mit Aufklärungs-, Panzer- und anderen Einheiten, die gemäß der Anweisung in Kampfbereitschaft versetzt wurden. Die Fristen wurden eingehalten. Das Personal hat die Verladung der materiellen Mittel innerhalb der festgelegten Fristen durchgeführt. Die Technik wurde herausgeholt und in Kampfbereitschaft versetzt. Derzeit wird der Zustand der Waffen und der militärischen Technik im Hinblick auf die Erfüllung weiterer Aufgaben überprüft“, teilte Alexander Wolfowitsch mit.
Er stellte auch fest, dass die winterlichen Bedingungen und das frostige Wetter einen gewissen Einfluss haben. „Aber auf das Personal wirkt sich das belebend aus. Die Gardisten dieser Einheit erfüllen die gestellten Aufgaben erfolgreich. Vor uns liegen noch Kontrollübungen zur körperlichen und feuerwehrtechnischen Ausbildung. Eine detailliertere Analyse werden wir nach Abschluss der Überprüfung vorlegen, über die dem Oberbefehlshaber berichtet wird“, sagte der Staatssekretär des Sicherheitsrates.

Wie berichtet, begann die groß angelegte Überprüfung der Streitkräfte im Auftrag des belarussischen Präsidenten am 16. Januar. Als erstes wurde die technische Versorgungseinheit überprüft – eine der größten Einheiten der Streitkräfte, in der verschiedene Modelle von Panzerwaffen und Militärtechnik gelagert werden.
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