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19 Februar 2026, 13:00

Belarussisches Verteidigungsministerium plant Bestandsaufnahme der Beziehungen zu ausländischen Militärattachés

MINSK, 19. Februar (BelTA) – Belarus plant eine gewisse Bestandsaufnahme der Beziehungen zu ausländischen Militärattachés. Das erklärte der Leiter des Departements für internationale militärische Zusammenarbeit – Helfer des Verteidigungsministers für Fragen der internationalen militärischen Zusammenarbeit, Waleri Rewenko, gegenüber Journalisten im Anschluss an ein Briefing zu aktuellen Fragen der Militärpolitik, des Aufbaus und der Entwicklung der Streitkräfte von Belarus.

An dem Briefing nahmen die beim Verteidigungsministerium von Belarus akkreditierten Vertreter des ausländischen militärdiplomatischen Korps aus mehr als 20 Staaten teil. Sie wurden über aktuelle Fragen der Militärpolitik, des Aufbaus und der Entwicklung der Streitkräfte informiert. Ein wichtiger Punkt war die Darlegung der Ansichten der Führung der belarussischen Verteidigungsbehörde zur Entwicklung der militärisch-politischen Lage in der Welt und in der europäischen Region.

Es wurde auch die Frage der Tätigkeit ausländischer Militärattachés in Belarus besprochen. „Sie genießen die Vorzüge unseres Staates, sehen, dass es bei uns ruhig ist, die Bevölkerung versorgt ist. Aber dennoch folgen einige von ihnen der Politik ihrer Staaten, ihrer politischen Abteilungen und präsentieren die Informationen nicht immer in einem konstruktiven Sinne. Deshalb hatten wir heute ein ziemlich ernstes Gespräch mit ihnen, in dem wir sie baten, die stattfindenden Ereignisse und die Situation in unserem Staat objektiv darzustellen. Das wird es ermöglichen, entsprechende Entscheidungen für den Aufbau von Beziehungen mit der Republik Belarus zu treffen. Diese Frage ist sehr ernst, und wir werden eine gewisse Bestandsaufnahme unserer Beziehungen durchführen. Ich möchte daran erinnern, dass bei uns 36 ausländische Staaten akkreditiert sind, darunter 10 NATO-Mitgliedsstaaten, mit denen wir konstruktive, für jeden von uns verständliche Beziehungen aufbauen. Wir wollen Frieden, und wie der Präsident unseres Staates sagte, ist jetzt die Zeit für konkrete Taten“, resümierte der Helfer des Verteidigungsministers.

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