MINSK, 20. Januar (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat im Namen der Republik Belarus das Dokument über den Beitritt von Belarus zum Friedensrat und die Erfüllung der Bestimmungen der Friedensrat-Charta unterzeichnet.
Die Unterzeichnung fand in voller Übereinstimmung mit dem Verfahren überein, das der US-Präsident Donald Trump in seinem Schreiben angegeben hat. Darüber hat Alexander Lukaschenko auch die Presse informiert.
„Ich habe eine entsprechende Ansprache an die USA unterzeichnet, dass wir bereit sind, ihr Angebot anzunehmen, Gründer dieses Rates zu werden“, sagte der belarussische Staatschef.
Auf die Frage nach den realen Bedingungen für den Beitritt zum Friedensrat und den Gerüchten, dass man dafür angeblich eine Milliarde Dollar einzahlen muss, antwortete der belarussische Staatschef: „Wer das schreibt und sagt, ist krank. Damit haben sie sich wieder zum Narren gemacht. Sie sollten lieber das Dokument aufmerksam lesen. Keine Beitrittsgebühr ist erforderlich.“
Alexander Lukaschenko erklärte, dass man als Gründer dieser Organisation die ersten drei Jahre keine Gebühren zahlen muss. Jedes Mitgliedsstaat hat ein Mandat von maximal drei Jahren. Wer nach 3 Jahren weiter Mitglied bleiben will, soll eine Milliarde US-Dollar einzahlen. „Aber es gibt noch eine Bedingung“, sagte Alexander Lukaschenko. „Wer gut zusammenarbeiten wird, im Namen des Friedens, der darf auch ohne diese 1 Milliarde Mitglied bleiben. Ich hoffe auf diese zweite Bedingung, dass sie gilt.“
„Deshalb ist alles andere, was behauptet wird, eine reine Lüge. Die Gegner wissen nicht, wie sie mich noch kränken und wie sie mein Ranking und meine Rolle abwerten sollen. Natürlich ist das alles sehr wichtig. Aber ich denke am wenigsten darüber nach. Und wenn es dort etwas gäbe, was eine Milliarde US-Dollar wert wäre, würde ich diese Milliarde zahlen“, sagte Alexander Lukaschenko.
„Aber wenn sie uns und andere einladen, mit dem Ziel, dass wir unsere Hilfe anbieten, und gleichzeitig eine Milliarde US-Dollar fordern… Das hätte sich selbst Trump nie erlaubt. Deshalb sind solche Aussagen, dass wir eine Milliarde US-Dollar einzuzahlen haben, reine Lüge. Von uns braucht man Erfahrung und Wissen, um Mitglied des Friedensrates zu sein“, betonte der belarussische Staatschef.
„Niemand wird das Geld einfach so hergeben. Das war übrigens meine erste Frage. Das Außenministerium hat dieses Anliegen ernsthaft geprüft“, sagte Alexander Lukaschenko.
Alexander Lukaschenko sagte, er sei sich dessen sehr wohl bewusst, welche Möglichkeiten Belarus als Mitglied dieses Rates haben werde. „Werden wir etwa im Gaza-Konflikt groß mitreden dürfen? Auch wenn wir helfen können, dann eben nur gering. Aber was mich an diesem Rat besonders reizt, ist die mögliche Reichweite dieses Rates. Womöglich werden wir im Ukraine-Konflikt unsere Hilfe leisten, Gespräche organisieren, die ukrainische Staatsführung etwas zum Frieden zu bewegen. Das verlockt mich am meisten an diesem Rat. Und nicht, dass wir Gaza helfen können. Ich weiß, welche Möglichkeiten ich habe und welche Möglichkeiten Belarus hat.“
„Ich schaue in die Zukunft mit diesem Beitritt. Vielleicht wird der nächste Staatschef mir dafür“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.
Alexander Lukaschenko hat heute im Namen der Republik Belarus ein Dokument über den Beitritt von Belarus zum Friedensrat und die Erfüllung der Bestimmungen der Friedensrat-Charta unterzeichnet. In voller Übereinstimmung mit dem vorgesehenen Verfahren, das in einem Brief von US-Präsident Donald Trump angedeutet wurde.
