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02 März 2026, 12:38

Lukaschenko: Wir müssen Erinnerung an den Großen Sieg ehren und nicht über Bord werfen

MINSK, 2. März (BelTA) – Die Erinnerung an den Großen Sieg muss geehrt und auf keinen Fall irgendwo über Bord geworfen werden, wie es einzelne Staaten heute tun. Das sagte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko beim Treffen mit dem Gouverneur der Region Murmansk Andrej Tschibis.

Der Präsident wies darauf hin, dass Belarus und das Gebiet Murmansk eine gemeinsame historische Vergangenheit haben. Ihre Rolle im Großen Vaterländischen Krieg ist eindeutig. Iwan Schamjakin, ein Klassiker der belarussischen Literatur, kämpfe im Krieg auf dem Territorium dieser nördlichen Region. „Das zeugt davon, dass es Menschen gibt, die uns sehr eng verbinden“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

Das Staatsoberhaupt bemerkte, Murmansk habe im Großen Vaterländischen Krieg eine wichtige Rolle gespielt. Die Stadt sei das Schutztor des gemeinsamen Vaterlandes, der Sowjetunion gewesen. Über dieses Tor wurden notwendige Anlagen und die Militärtechnik für die Front geliefert. „Murmansk hat unter anderem mit dieser seinen Mission mit unvergänglichem Ruhm bedeckt. Dort sind viele Menschen gefallen. Aber das war eine ehrenvolle Heldentat, die uns 1945 zum Sieg geführt hat“, sagte der belarussische Staatsführer.
 
„Wir alle haben unter diesem Krieg sehr gelitten, haben viel ertragen. Und das ist unser gemeinsamer Sieg. Wir müssen ihn ehren und auf keinen Fall irgendwo über Bord werfen“, betonte das Staatsoberhaupt.

„Wenn ich höre, wie baltische Staaten oder die Ukraine etwas zerstören wollen, was sie an den Krieg erinnert… Dann denke ich einfach: Warum werfen Sie den großen Besitz Ihres Volkes in den Müll? Warum tun Sie das? Darauf soll man doch stolz sein“, sagte Alexander Lukaschenko. 

Der Präsident hat auch die Gemeinsamkeit und Nähe von Belarus zur russischen Region in der jüngsten Vergangenheit hervorgehoben. „Wir haben das Gebiet Murmansk immer wie unser Territorium wahrgenommen, insbesondere was die Marine betrifft. Unsere Belarussen leisteten ihren Wehrdienst sowohl an der Ostsee als auch in Murmansk. Und sie sind stolz darauf“, sagte das Staatsoberhaupt.
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