KREIS MINSK, 7. Januar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat zu Weihnachten eine Kerze in der Kirche zu Ehren der Gottesmutterikone „Mlekopitatelniza“ (dt. Stillende Gottesmutter) im Dorf Okoliza im Kreis Minsk angezündet.
Traditionell zündete das Staatsoberhaupt am Weihnachtsfest in der Kirche eine Weihnachtskerze an, sprach mit den Gemeindemitgliedern und Priestern.
„Diese Kirche wird zum Zentrum unseres Landes in der Hinsicht, dass viele, viele Menschen an diesem hellen, guten Fest ihre Blicke zum Herrn richten. An diesem hellen Ort befindend, möchte ich Sie alle (und unsere Belarussen – jene, die uns hören) zu diesem hellen, lang ersehnten Fest beglückwünschen“, sagte Alexander Lukaschenko.
Der belarussische Staatschef überbrachte auch die herzlichsten Wünsche zum hellen Weihnachtsfest. „Nochmals wünsche ich Ihnen Gesundheit, Erfolg, leben Sie in Frieden. Ich spreche oft darüber: Tun Sie nur das, was Sie an Ihrem Arbeitsplatz tun müssen. Der Arzt in seinem Krankenhaus, der Lehrer in der Schule, der Dozent an der Hochschule, der Staatsbedienstete, der Geistliche an ihren Plätzen. Und bei uns wird alles in Ordnung sein. Alles andere liegt bei mir. Glück, Erfolg, Gesundheit, Freude, weniger Kummer, Bitterkeit, besonders von Ihren Kindern“, wünschte der Präsident.
Die Kirche in Okoliza wurde 2017 gegründet. Die Kirche erhielt ihren Namen zu Ehren der Gottesmutterikone „Mlekopitatelniza“, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Das Erscheinungsbild der Kirche prägen Züge der altrussischen Architektur. Der Hauptakzent im Innenraum liegt auf Reliefs zum Thema der Zwölf Hauptfeste, die von Hand gefertigt wurden. Dabei sind alle Arbeiten in Stein ausgeführt und verzichten auf Gold und übertriebene Rahmungen.
