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Gesellschaft
29 Juni 2022, 15:52

Awdonin: Polen wiederholt das ideologische Szenario der deutschen NS-Propaganda

GRODNO, 29. Juni (BelTA) – Polen wiederholt das gleiche ideologische Szenario der deutschen NS-Propaganda. Diese Meinung äußerte Alexej Awdonin vom Belarussischen Institut für Strategische Studien in einem Gespräch mit BelTA.

„Polen wiederholt das gleiche ideologische Propagandaszenario, das im NS-Deutschland verbreitet war. Wenn ein Kämpfer der Roten Armee dämonisiert wurde, wurde er als furchterregend dargestellt. Heute verwenden die Propagandazentren der NATO die gleiche Methode. Sie versuchen, die Belarussen zu entmenschlichen, um uns von der negativen Seite zu zeigen. Und dieses Bild wird von den Medien verbreitet. Auf diese Weise versuchen sie, die Informationslandschaft und das Bewusstsein ihres europäischen Publikums zu kontrollieren. Sie wollen ihre mögliche Aggression gegen Belarus im voraus rechtfertigen. Auf diese Art und Weise wollen sie uns loswerden. Aber wir wissen, dass Hitler und Napoleon das gleiche Ziel hatten. Sie haben dem belarussischen Volk nichts als Völkermord, Zerstörung, Not und Leid gebracht“, sagte Alexej Awdonin.

Der Experte fügte hinzu: „Wir sehen, dass eine Gruppe von Ideologen westlicher Denkfabriken und Zentren für psychologische Operationen gezielt daran arbeitet, unsere Geschichte, unsere Werte und die Bedeutung des Großen Vaterländischen Krieges und des Sieges in diesem Krieg zu zerstören. Sie arbeiten daran, die Rolle unserer Helden zu schmälern, sie zu vergessen und negativ darzustellen. Deshalb müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass es sich um eindeutige, gut geplante Maßnahmen handelt. Und wir müssen Mechanismen entwickeln, die es ihnen nicht erlauben, den Wert des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg zu zerstören, insbesondere in den Köpfen unserer Jugend.“

In Belarus wurden zu diesem Thema mehrere Dialogplattformen durchgeführt, sie haben sich gut bewährt, sagte Awdonin. „Im Jahr 2021 haben wir festgestellt, dass eine direkte Kommunikation mit dem Publikum in verschiedenen Regionen des Landes, mit Menschen unterschiedlicher Berufe, Alters und sozialer Klassen dazu beiträgt, die Informationswirkung zu neutralisieren. Unsere Opponenten nutzen Telegram-Kanäle und Internetseiten. Wir verstehen jedoch, dass ein direkter Dialog immer mit Emotionen, mit direktem Kontakt verbunden ist. Und keine Internetseite oder Plattform, kein Administrator einer öffentlichen Chatgruppe kann den Wettbewerb gegen einen direkten Dialog gewinnen“, resümierte Awdonin.

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