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Gesellschaft
28 April 2022, 17:48

Borowik: Unverhohlene harte Sanktionspolitik ist Völkermord am belarussischen Volk

MINSK, 28. April (BelTA) – Die unverhohlene harte Sanktionspolitik des Westens ist Völkermord am belarussischen Volk, sagte der belarussische Politologe Wadim Borowik der Telegraphenagentur BelTA.

„Trotzt vieler Sanktionen hat Belarus in den letzten Jahren eine positive Entwicklungsdynamik gezeigt. Wir müssen ständig manövrieren, logistische Ketten neu aufbauen und rechtliche Regelungen entwickeln, um unsere Produkte auf andere Märkte zu liefern. Aber wir entwickeln uns trotzdem weiter. Das heißt, wir sollten verstehen, dass sogar ein recht gutes Entwicklungsniveau, das Belarus vorweisen kann, leider trotz der Politik des kollektiven Westens erreicht wurde“, sagte Wadim Borowik.

Der Politikwissenschaftler erinnert daran, dass der Westen seine künstliche Eindämmungspolitik seit den frühen 90er Jahren betreibt. „Ständig wurden wir in die Schranken gewiesen. Und heute befinden wir uns in einem unverhohlenen, harten Sanktionskrieg gegen uns. Der Westen zielt seine Politik darauf ab, die belarussische Wirtschaft zu zerstören und die sozialpolitische Stabilität zu untergraben. Im Grunde genommen geht es um ein Völkermord am belarussischen Volk“, sagte er.

Mit seiner Sanktionspolitik verfolgt der Westen mehrere Ziele. „Erstens einen unlauteren Wettbewerb: die Konkurrenz soll vom Markt verdrängt und die Märkte erobert werden. Zweitens soll verhindert werden, dass Länder, gegen die man Sanktionen verhängt hat, auf der geopolitischen Bühne ein Niveau jener Länder erreichen, die die Sanktionen verhängt haben. Und davon werden einfache Menschen betroffen“, fügte er hinzu.

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