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18 April 2024, 12:55

Experte: Erfahrungen von Belarus und Russland werden für den Bau von Kernkraftwerken der Zukunft benötigt

MINSK, 18. April (BelTA) - Die Erfahrungen von Belarus und Russland im Bereich der Kernenergie werden für den Bau von Kernkraftwerken der Zukunft benötigt. Diese Meinung vertrat Pawel Jakowlew, Chefredakteur des Wissenschafts- und Wirtschaftsportals Atomenergie 2.0, in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.

Der Experte ist der Meinung, dass Länder, die reiche Erfahrungen im Bereich der Kernenergie gesammelt haben, diese nicht verlieren sollten. Es droht nicht nur die Energieabhängigkeit, sondern auch der Verlust von wissenschaftlichen Schulen und Kompetenzen, die nur schwer wiedergewonnen werden können.

"Italien ist in den achtziger Jahren aus der Kernenergie ausgestiegen. Das Land hatte ein sehr vielversprechendes Programm, aber es hat alle seine Kompetenzen verloren. Dies geschah auch in einer Reihe anderer Länder. Aber die Vorstellung, dass man alles einfach kaufen kann, wird bald der Vergangenheit angehören. Die Länder brauchen jetzt langfristige Zusammenarbeit, langfristige Lösungen. Moderne Kernkraftwerke werden für 80-100 Jahre und mehr gebaut", sagte Pawel Jakowlew.

Der Experte wies darauf hin, dass die Länder für die Entwicklung der Kernenergie ihre eigenen wissenschaftlichen Schulen auf diesem Gebiet benötigen. "Dies sind sowohl Ingenieur- als auch Chemieschulen. Die gesamte Palette der Zusammenarbeit, die Belarus und Russland entwickeln, wird für den Bau neuer vielversprechender Kernkraftwerke benötigt", meint Pawel Jakowlew.
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