
MINSK, 5. April (BelTA) - Die Parlamentarier bestätigen die Offenheit von Belarus im Bereich der internationalen Informationssicherheit. Dies erklärte der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Repräsentantenkammer, Sergej Ratschkow, auf der Sitzung der Hochrangigen Beratergruppe für den Kampf gegen Terrorismus und gewalttätigen Extremismus der 150. Versammlung der Interparlamentarischen Union (IPU), wie der Pressedienst der Repräsentantenkammer mitteilte.
Die Veranstaltung umfasste eine Expertenanhörung zum Thema „Künstliche Intelligenz (KI), Terrorismus und organisierte Kriminalität: ein Meinungsaustausch für Gesetzgeber über neue Bedrohungen und globale Sicherheit“. Sergej Ratschkow informierte seine Kollegen darüber, dass Belarus Sicherheitsfragen im Cyberraum, einschließlich des Kampfes gegen terroristische Bedrohungen, Priorität einräumt.
Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses erinnerte daran, dass der belarussische Staatschef bereits 2019 die Schaffung eines „Gürtels der digitalen Nachbarschaft“ vorgeschlagen habe. Dabei gehe es um den Abschluss bilateraler und multilateraler Abkommen zur Gewährleistung der internationalen Informationssicherheit. Schlüsselelemente solcher Abkommen könnten die Ideen der digitalen Souveränität und Neutralität sowie der Nichteinmischung in die Informationsressourcen anderer Länder sein.
Digitale Neutralität bedeutet, dass Länder im Cyberspace keine Maßnahmen ergreifen, die die Sicherheit anderer Staaten beeinträchtigen. Solche Vereinbarungen könnten letztlich die Grundlage für die Entwicklung internationaler Regeln für verantwortungsvolles Verhalten im virtuellen Raum bilden, zeigte sich der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses zuversichtlich.
„Wir bekräftigen die Bereitschaft von Belarus, die Zusammenarbeit mit anderen Staaten, ihren Parlamenten, Rechtsschutzbehörden und Sonderdiensten sowie mit internationalen Organisationen, die im Kampf gegen den Terrorismus tätig sind, auch im Bereich der internationalen Informationssicherheit, weiter auszubauen“, sagte Sergej Rachkow.