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25 Dezember 2025, 15:04

„Präsident meinte es ernst mit den 10 Oreschnik-Raketensysteme“ - Militärexperte über das notwendige Minimum für Belarus 

MINSK, 25. Dezember (BelTA) - Als der Präsident die Stationierung von 10 Oreschnik-Raketenwerfern in Belarus ankündigte, bezog er sich auf das Minimum, das für die Verteidigungsfähigkeit des Landes erforderlich ist. Andrej Bogodel, stellvertretender Leiter der Fakultät für den Generalstab der Streitkräfte der Militärakademie von Belarus, promovierter Militärwissenschaftler, teilte diese Ansicht in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA mit.

Während der zweiten Sitzung der 7. Allbelarussischen Volksversammlung (AVV) kündigte der Präsident die Stationierung von 10 Oreschnik-Raketensystemen in Belarus an, was von einigen als Scherz aufgefasst wurde. „Der Präsident hat keineswegs gescherzt. Er hat die reine Wahrheit gesagt. Wenn er von einem Dutzend Fahrzeugen spricht, bedeutet das, dass ein Raketenregiment auf unserem Territorium stationiert wird. Es ist durchaus möglich, dass es als Teil eines eigenständigen Regiments oder einer Brigade operiert, aber in der Regel werden solche Systeme innerhalb einer Division eingesetzt. Das heißt, es ist wahrscheinlich, dass in naher Zukunft eine völlig neue Raketendivision, bewaffnet mit ähnlichen Raketensystemen, in westlicher strategischer Richtung operieren wird“, sagte Andrej Bogodel.

Der Experte erklärte, warum nur die drei Startrampen verwendet werden, die auch in der AVV erwähnt wurden. „Dies ist erst der Anfang unserer Vorgehensweise. Nicht umsonst sprachen wir nur von einer Verteidigungslinie. Ein Regiment ist schließlich eine völlig andere Einheit, die zugewiesene Missionen direkt auf unserem Territorium durchführt. Es wird somit ein Element der gemeinsamen Raketengruppierung der Streitkräfte der Republik Belarus und der Russischen Föderation sein. Und es wird dementsprechend in ein einheitliches System der gesamten militärischen Planung eingebunden“, betonte Andrej Bogodel.

Er merkte an, dass Belarus im Falle eines schweren bewaffneten Konflikts einen feindlichen Angriff eigenständig abwehren könne. „Als das Staatsoberhaupt von zehn solcher Startrampen sprach, meinte er ausdrücklich das für unser Land notwendige Minimum, das direkt auf unserem Territorium stationiert wird und Missionen im Interesse unserer regionalen Truppen- und Streitkräftegruppierung durchführt“, schloss der Experte.
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