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Gesellschaft
16 Februar 2026, 16:50

„Sie wiederholen alles, was die Ukraine durchgemacht hat“ - Experte über irrationales Vorgehen der baltischen Staaten

MINSK, 16. Februar (BelTA) - Die baltischen Staaten wiederholen alles, was die Ukraine einst durchgemacht hat. Diese Ansicht äußerte Andrej Wadschra, Chefredakteur der Informations- und Analysewebsite «Alternative», in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.

„Betrachten wir unsere unmittelbaren Nachbarn, die baltischen Staaten. Es ist bekannt, dass sie in der Vergangenheit (ich bin mir nicht sicher, wie es aktuell aussieht) nach Belarus oder in die Region Leningrad reisten, um sich mit Lebensmitteln, Benzin und ähnlichem einzudecken. Jetzt wird den Bürgern die Ausreise von den baltischen Behörden verhindert. Sie argumentieren, dass der Feind ständig in Alarmbereitschaft sei – der KGB, der FSB und so weiter. Dabei erkennen die baltischen Staaten, dass sie buchstäblich alles verloren haben. Nicht nur Lebensmittel und Treibstoff, sondern auch ihre Freiheit selbst“, erklärte Andrej Wadschra.

Der Experte wies darauf hin, dass die Situation in den baltischen Staaten einen kritischen Punkt erreicht hat, an dem die Regierenden vorschreiben, welche Sprache ihre Bürger sprechen sollen. „Sie haben sich selbst in diese Position gebracht. Und sie durchleben genau das, was die Ukraine einst erfahren hat. Ihr Verhalten ist vollkommen irrational. Sie fügen sich selbst mehr Schaden zu als Russland oder Belarus. Und doch rennen sie mit einer seltsamen Hartnäckigkeit weiter gegen eine Betonwand“, betonte er.

Andrej Wadschra erklärte, dass ein solches Verhalten rational nicht zu erklären sei und man es nur mit schmerzlicher Fassungslosigkeit beobachten könne. „Sie haben sich vom Stromnetz abgekoppelt (gemeint ist die Abkopplung der baltischen Staaten von den Stromnetzen von Belarus und Russland), verweigern russisches Gas und Öl, haben begonnen, Straßen abzureißen und Zäune zu errichten. Sie glauben, diese Zäune und Gräben würden jemanden aufhalten, falls es zu einem Konflikt kommt. Sie glauben, das würde ihnen helfen, falls sie einen Krieg provozieren“, schloss der Experte.
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