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18 Mai 2026, 16:20

Architekturministerium von Belarus plant Intensivierung der Zusammenarbeit mit UN-Habitat im Städtebau

Foto: Ministerium für Architektur und Bauwesen von Belarus
Foto: Ministerium für Architektur und Bauwesen von Belarus
MINSK, 18. Mai (BelTA) – Das belarussische Ministerium für Architektur und Bauwesen will die Zusammenarbeit mit UN-Habitat im Bereich Städtebau ankurbeln. Das teilte der Pressedienst der Behörde im Anschluss an das Treffen in Aserbaidschan zwischen dem Minister für Architektur und Bauwesen, Alexander Studnew, und der stellvertretenden Generalsekretärin und Exekutivdirektorin des UN-Siedlungsprogramms (UN-Habitat), Anacláudia Rossbach, mit.

„Es wurden Vereinbarungen zur Intensivierung der Zusammenarbeit und zur Stärkung der regionalen Partnerschaft getroffen, unter anderem zur Durchführung internationaler Seminare in Minsk unter Einladung von UN-Habitat-Experten zum Austausch bewährter Praktiken und zur Weiterbildung von Fachkräften im Bereich Städtebau und nachhaltiger Wohnungspolitik auf der Basis des Unternehmens ‚BELNIIPGRADOSTROITELSTWA‘“, so der Pressedienst.

Der Minister für Architektur und Bauwesen lud die stellvertretende Generalsekretärin, die Exekutivdirektorin des UN-Siedlungsprogramms sowie regionale Programmvertreter ein, Belarus zu besuchen, um die Perspektiven der Zusammenarbeit zu besprechen.

Alexander Studnew besucht Aserbaidschan als Teil der Parlamentsdelegation. Hier findet am 18. und 19. Mai die 13. Sitzung des Weltstädteforums statt, das unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen durchgeführt wird.

Das Welturbanisierungsforum wurde 2001 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um eines der dringendsten Probleme der heutigen Welt zu untersuchen: die rasche Urbanisierung und ihre Auswirkungen auf Gemeinschaften, Städte, Wirtschaft, Klimawandel und Politik.

Das von UN-Habitat organisierte Forum ist eine offene und inklusive Plattform auf hoher Ebene zur Bewältigung der Herausforderungen einer nachhaltigen Urbanisierung. Die 13. Sitzung des Forums widmet sich der globalen Wohnungskrise – sie betrachtet angemessenen Wohnraum als Menschenrecht und Eckpfeiler sicherer, nachhaltiger und inklusiver Städte.

Im Rahmen des Themas „Welt mit Wohnraum sichern: Sichere und nachhaltige Städte und Gemeinschaften “ untersucht das Forum die Zusammenhänge zwischen Wohnungsfragen und Klimawandel, sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung.
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