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Wirtschaft
27 Juni 2022, 15:28

Asarow erwartet von Belarus Hilfe bei Lösung von AvtoVAZ-Problemen

MINSK, 27. Juni (BelTA) – Der Gouverneur der russischen Region Samara Dmitri Asarow hat heute beim Treffen mit dem belarussischen Präsidenten die Hoffnung geäußert, dass Probleme des Automobilherstellers AvtoVAZ mit Unterstützung belarussischer Experten erfolgreich gelöst werden können und dass das Unternehmen wieder seine Arbeit fortsetzt.

Das Gebiet Samara und Belarus bauen ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit aus, sagte Asarow. „Wir haben ein gutes Wachstumstempo beim Außenhandelsumsatz erreicht. Im ersten Quartal dieses Jahres gab es eine gute Dynamik, aber dann gab es Schwierigkeiten bei AvtoVAZ. Wir haben unseren Kollegen aus Belarus alle Spezifikationen des Automobilherstellers übergeben. Ich bin sicher, dass wir Perspektiven für eine weitere Zusammenarbeit finden werden, die unserem Automobilwerk die Möglichkeit geben werden, wieder zum normalen Arbeitsrhythmus zurückzukehren. Davon wird auch Belarus profitieren.“

Der Gouverneur stellte sich im Anschluss an sein Treffen mit Alexander Lukaschenko den Fragen der Journalisten. Er sagte: „Wir haben die Kooperation mit AvtoVAZ angesprochen. Alexander Lukaschenko gab die Anweisung, diese Frage sehr ernst zu nehmen. Die Zusammenarbeit soll ausgebaut werden, die Lokalisierung der Produktion von Fahrzeugen in Belarus und Russland soll gewährleistet werden. Das Handlungsfeld ist riesig.“

Die Vorbereitungen auf den Besuch des russischen Gouverneurs in Belarus haben mehr als eine Woche gedauert. In dieser Zeit hat die bilaterale Arbeitskommission für Zusammenarbeit Fragen formuliert und nach Minsk geschickt. „Wir sind unseren Kollegen dankbar, dass diese Fragen im Vorfeld geklärt wurden, und ich erwarte, dass wir während des zweitägigen Besuchs gemeinsame Vereinbarungen treffen werden“, sagte Dmitri Asarow. „Die Zusammenarbeit soll in einer Vielzahl von Bereichen ausgebaut werden, darunter im Bereich Hochtechnologien, wo die Nationale Akademie der Wissenschaften von Belarus und die führenden Universitäten der Region Samara sowie das Wissenschafts- und Bildungszentrum für Zukunftstechnik Projekte in Angriff nehmen werden), humanitäre Zusammenarbeit und Wirtschaft.

„Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, die aus verschiedenen Gründen unterbrochenen Kooperationsbeziehungen wiederherzustellen und neu zu beleben. Wir wissen, wie wichtig das für unsere Länder ist“, betonte der Gouverneur.

Wie bereits berichtet, hatte AvtoVAZ nach dem Rückzug von Renault aus Russland Schwierigkeiten mit der Automobilproduktion und war gezwungen, seinen Produktion einzuschränken, wobei einige Linien stillgelegt wurden.

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