MOSKAU, 21. August (BelTA) – Die Eurasische Wirtschaftskommission (EAWK) bereitet einen Fahrplan zur Beilegung von Streitigkeiten über den Warenverkehr in der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) vor. Das gab der Pressedienst der EAWK der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.
Heute fand die Sitzung des technischen Büros zur Gewährleistung der Arbeit des Ausschusses für Beilegung von Meinungsverschiedenheiten und Streitsituationen und zur Gewährleistung des freien Warenverkehrs in der EAWU statt.
„In der Sitzung wurde der Fahrplan unter Leitung des Vorsitzenden des EAWK-Kollegiums, Michail Mjasnikowitsch, besprochen. Seine Grundlage bilden Fragen, die von Mitgliedstaaten und EAWK-Blöcken durchgearbeitet wurden“, informierte der Pressedienst.
Der EAWK-Rat ließ in der Sitzung am 10. Juli den Ausschuss für Beilegung von Meinungsverschiedenheiten einrichten, die mit dem Warenverkehr in der EAWU verbunden sind. Es wird erwartet, dass der Fahrplan Schritte zur Abschaffung oder Minimierung der Kontrollmaßnahmen gegenüber dem Warenverkehr der Union zwischen den Mitgliedstaaten, auch an den Binnengrenzen, vorsieht. Darüber hinaus wird der Plan Maßnahmen zur Stärkung des gegenseitigen Vertrauens in die Ergebnisse der Kontrollmaßnahmen an der Außengrenze der Union enthalten, um Transparenz, Erfassung und Kontrolle des Warenverkehrs in der EAWU zu gewährleisten.
