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27 Januar 2026, 18:13

Belarussischer Botschafter über Soft Power in der Zusammenarbeit mit China

MINSK, 27. Januar (BelTA) - Die Präsentation der belarussischen Natur, Kultur und Traditionen erleichtert das Verständnis für unser Land. Diese Ansicht äußerte Alexander Tscherwjakow, der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Belarus in der Volksrepublik China, gegenüber Journalisten. Er nahm an einer Besprechung mit dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko zur Förderung der Zusammenarbeit mit China teil.

„Tourismus ist ein Instrument der Soft Power. Je häufiger unsere chinesischen Partner Belarus besuchen und unsere Kultur und Traditionen kennenlernen, desto einfacher wird die Kommunikation. Sie verstehen uns besser, und wir verstehen sie besser“, sagte der Diplomat. „Daher ist Tourismus genau das Instrument, das uns eine engere Zusammenarbeit ermöglicht.“

Er sprach zudem über Faktoren, die eine intensivere Zusammenarbeit im Tourismussektor fördern können. „Die Entwicklung des Tourismus hängt von Touristenflügen ab. Wir haben festgestellt, dass der Touristenstrom unmittelbar nach der Eröffnung neuer Flugrouten zur Insel Hainan und nach Ürümqi angestiegen ist“, bemerkte Alexander Tscherwjakow.

„Deshalb liegt unser Hauptaugenmerk darauf, Logistikkanäle zu schaffen, über die Touristen schnell zu uns gelangen können. Das ist der Schlüssel“, betonte er.

„Bildung ist ebenfalls ein Element der Soft Power, denn wenn chinesische Studierende mit der belarussischen Kultur und Sprache vertraut sind, erleichtert dies die Kommunikation und die Lösung gemeinsamer Probleme. Derzeit studieren rund 12.000 Studierende aus China in Belarus, und diese Zahl kann noch steigen. Auch dies ist ein wichtiger Bereich für die Weiterentwicklung der Beziehungen“, schloss der Diplomat.
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