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21 Januar 2026, 14:59

Belskaja: Belarus schätzt die Einzigartigkeit der Abrüstungskonferenz als multilaterale Verhandlungsplattform 

Archivfoto
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MINSK, 21. Januar (BelTA) – Belarus schätzt die Einzigartigkeit der Abrüstungskonferenz als multilaterale Verhandlungsplattform im Bereich Abrüstung und Rüstungskontrolle. Das betonte die Ständige Vertreterin der Republik Belarus bei dem Büro der Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf, Larissa Belskaja, in ihrer Rede auf der Plenarsitzung der Abrüstungskonferenz am 20. Januar. Das berichtet BELTA unter Berufung auf das Außenministerium.

„Belarus unterstützt die Annahme des vorgelegten Entwurfs der „traditionellen“ Tagesordnung der Abrüstungskonferenz, einschließlich der Wiederaufnahme der Diskussionen im Rahmen der Nebenorgane. Zu ihren Prioritäten im Rahmen der Tagung der Konferenz 2026 hat die belarussische Delegation das Thema des Verbots der Entwicklung und Herstellung neuer Arten von Massenvernichtungswaffen und neuer Systeme solcher Waffen hervorgehoben“, sagte die belarussische Diplomatin. 
Larissa Belskaja wies auch darauf hin: „Seit 1996 setzt sich Belarus für die Annahme einer entsprechenden Resolution der UN-Generalversammlung ein. Belarus ist den Ländern dankbar, die unsere Initiative unterstützt haben. Im Verlauf der 81. Tagung der UN-Generalversammlung plant die belarussische Seite auch die Einbringung des traditionellen Resolutionsentwurfs „Verbot der Entwicklung und Herstellung neuer Arten von Massenvernichtungswaffen und neuer Systeme solcher Waffen: Bericht der Abrüstungskonferenz.“ 

Belarus unterstützt die Vorschläge zur Zweckmäßigkeit der Ausarbeitung eines universellen internationalen Vertrags (Konvention) auf der Plattform der Abrüstungskonferenz über das Verbot der Entwicklung und Herstellung neuer Arten von Massenvernichtungswaffen und neuer Systeme solcher Waffen.

„Die Ausarbeitung und Annahme eines solchen internationalen Dokuments würde den Interessen der Weltgemeinschaft entsprechen, eine solide rechtliche Grundlage schaffen und dazu beitragen, vereinbarte Ansätze für Verbote der Herstellung neuer Arten von Massenvernichtungswaffen zu erreichen, bevor ihre Herstellung zur Realität wird“, bemerkte die belarussische Diplomatin. 

Larissa Belskaja äußerte die Hoffnung, dass es der Konferenz gelingen wird, durch die Bemühungen aller interessierten Mitgliedsstaaten Stagnation und Widersprüche zu überwinden und eine sachbezogene Arbeit entsprechend ihrem Mandat aufzunehmen.  
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