Projekte
Staatsorgane
flag Donnerstag, 29 Januar 2026
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Politik
20 Januar 2026, 14:55

„Sie planen etwas.“ Lawrow kommentiert provokative Äußerungen Litauens

 

Foto: RIA Nowosti
Foto: RIA Nowosti
MOSKAU, 20. Januar (BelTA) – Die Handlungen und Äußerungen der litauischen Behörden lassen den Verdacht aufkommen, dass sie etwas planen. Das erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow auf einer Pressekonferenz in Antwort auf eine Frage eines BELTA-Korrespondenten.

„Ich bin müde geworden, solchen Äußerungen von Politikern aus dem Baltikum zu folgen, geschweige denn sie zu kommentieren. Es gibt keinerlei Grundlage, dieses Problem aufzubauschen. Und indem man solche Aussagen macht, wird das gegenteilige Ergebnis erzielt“, sagte Sergej Lawrow auf die Bitte, die Absicht Litauens zu kommentieren, einen Verteidigungsbezirk in der Nähe des Suwałki-Korridors zu errichten.
 
„Einfach entsteht in Russland, in Belarus das natürliche Gefühl, dass sie (die litauischen Behörden – Anm. BELTA) etwas planen, dass sie eine Art Provokation planen, um uns zu konkreten Handlungen zu provozieren und dann zur Einheit der Europäischen Union und des Nordatlantischen Bündnisses aufzurufen“, bemerkte der russische Außenminister.

„Aus derselben Reihe stammen die Drohungen in Bezug auf das Gebiet Kaliningrad. Nun wissen Sie, wir werden uns nicht auf einen Austausch rhetorischer Drohungen einlassen, aber alle sollten darüber Bescheid wissen, wir haben es mehrfach gesagt – alle sollten wissen, dass dies Selbstmord für diejenigen wäre, die solche Provokationen inszenieren“, warnte Sergej Lawrow.

„Aber wenn sie sich Sorgen wegen des Suwałki-Korridors machen. Ich habe viel Videomaterial, Fotomaterial gesehen. Bald werden in Grönland große militärische Ressourcen frei werden“, spottete der russische Außenminister.

Abonnieren Sie uns auf
X
Letzte Nachrichten aus Belarus