MINSK, 6. Februar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat bei einer Sitzung mit der Führung des Ministerrats erneut auf das Problem des Viehsterbens hingewiesen.
Der Staatschef wies darauf hin, dass selbst im Gebiet Grodno, wo die Lage in der Landwirtschaft eine der besten im Land ist, diese Zahl deutlich gestiegen ist. „Im Januar dieses Jahres sind fast tausend Tiere mehr als im Vorjahr gestorben. Dafür werden Sie zur Rechenschaft gezogen“, warnte der Präsident den Vorsitzenden des Exekutivkomitees des Gebiets Grodno, Juri Karaew. Dabei gebe es Regionen, in denen die Situation mit dem Viehsterben noch schlimmer sei, fügte er hinzu.
Alexander Lukaschenko lenkte die Aufmerksamkeit auch auf das Gebiet Mogiljow. Zuvor hatte er den Bericht des Gebietschefs Anatoli Isaschenko angehört, in dem ebenfalls das Thema des Viehsterbens angesprochen wurde. „Wie Isaschenko sagt, werden wir das im Laufe des Jahres ausgleichen. Wie wollen Sie das ausgleichen, wenn bereits tausend Tiere gestorben sind? Wie soll man das ausgleichen?“, stellte der belarussische Staatschef eine rhetorische Frage. „Entweder hören Sie mir nicht zu, Leute, oder Sie sind müde von der Arbeit.“
