MINSK, 8. März (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat am 8. März eines der Restaurants der Mak.by-Kette besucht.
Das Restaurant befindet sich im Ersten Nationalen Handelshaus. Es wurde Ende letzten Jahres eröffnet und befindet sich im ersten Stock des Einkaufszentrums. Die Fläche bietet Platz für 139 Gäste. Wie in anderen Restaurants der Mak.by-Kette wurden auch hier alle wichtigen Innovationen eingeführt: Selbstbedienungskioske, digitale Menütafeln, ein interaktiver Spielbereich für Kinder sowie getrennte Zonen für die Annahme und Ausgabe von Bestellungen.
„Wir brauchen mehr davon. Braucht ihr staatliche Finanzierung dafür? Gut, aber mit Rückzahlung“, sagte Alexander Lukaschenko, der heute eines der Restaurants der Mak.by-Kette besuchte. „Wenn es Nachfrage gibt, sollten wir auch in Kreiszentren solche Restaurants eröffnen.“
Der Staatschef erinnerte daran, dass er nach dem Abgang von McDonald's aus Belarus angewiesen hatte, eine eigene Schnellrestaurant-Kette einzurichten, die der amerikanischen in nichts nachstehen sollte. Nach einiger Zeit änderte die Kette ihr Schild auf Mak.by und verwendete bei der Zubereitung der Gerichte überwiegend belarussische Zutaten.
Alexander Lukaschenko sprach auch mit dem Personal, das im Restaurant arbeitet. Hauptsächlich arbeiten hier junge Leute, aber einige Mitarbeiter des Restaurants sind nach dem Abgang von McDonald's bei der Kette Mak.by geblieben. Der Präsident erkundigte sich, wie sich die Arbeitsbedingungen im Restaurant unter dem neuen Namen verändert haben. Mitarbeiter, die noch bei McDonald's angefangen hatten, gaben zu, dass sie nach dem Abzug der amerikanischen Marke keinen Unterschied bemerkt hätten.
"Das heißt, wir haben alles richtig getan. Die Amerikaner wollten gehen, das haben sie getan. Ihr seid aber geblieben. Ihr seid Fachleute, ihr könnt alles. Die eine Aufgabe war, die Ausrüstung zu besorgen. Aber auch darauf kommt es nicht an. Wir mussten die Ärmel hochkrempeln und uns umorientieren“, betonte Alexander Lukaschenko. „So müssen wir weiter handeln. Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren.“
„Und jetzt sollen die Amerikaner kommen und es sich ansehen“, wandte sich Lukaschenko an den ersten Vize-Premierminister Nikolai Snopkow. „Sag ihnen, wenn sie kommen: Lasst uns zu McDonald's gehen. Hier arbeiten Belarussen, mit belarussischer Ausrüstung, mit belarussischen Produkten.“
Alexander Lukaschenko hatte bereits früher erwähnt, dass es ihn interessieren würde, diese Kette zu besuchen. Während der Arbeitsreise in den Kreis Kirow im August 2025 sagte er, dass er dies unter einer Bedingung tun werde – wenn man ihm dort ein Gericht serviere, das zu 100 % aus belarussischen Produkten hergestellt sei. Damals gestand der Präsident, dass er noch nie etwas von dem probiert habe, was auf der Speisekarte von Mak.by angeboten werde.
Der belarussische Staatschef lobte auch die hohe Qualität der einheimischen Lebensmittel. Dies sei nicht zuletzt durch die Entscheidung erreicht worden, die sowjetischen GOST-Standards in Belarus beizubehalten.
Nach dem Gespräch mit den Mitarbeitern von Mak.by bestellte der Präsident ein Menü-Set: Burger, Pommes frites, Hähnchen, Kaffee und Dessert. „Ihr müsst wissen, ich bin in so einem Restaurant zum ersten Mal. Und in meinem Leben war ich vielleicht drei Mal in Restaurants. In gewöhnlichen Restaurants, sowjetischen", gestand der Staatschef.
