MINSK, 27. Februar (BelTA) – Eine große Reliquie – ein Teil des Gürtels der Heiligen Jungfrau Maria – wird in die belarussisch-orthodoxe Kirche gebracht. Diese Information wurde auf dem Portal der belarussischen orthodoxen Kirche veröffentlicht.
Die große Reliquie der christlichen Welt – die Schatulle mit einem Teil des Gürtels der Heiligen Jungfrau Maria und Teilen der Reliquien der Eltern der Heiligen Jungfrau Maria, der Heiligen Joachim und Anna – wird mit dem Segen des Metropoliten von Minsk und Saslawl, Veniamin, Patriarchalischer Exarch von ganz Belarus, aus der Kasaner Kathedrale in Sankt Petersburg gebracht. Seit zweitausend Jahren ist diese Reliquie für Gläubige ein deutliches Zeichen der Gnade Gottes. Vor ihr beten sie um Heilung, Trost in Not und Fürsprache in schwierigen familiären Situationen. Besonders auf die Hilfe der Mutter Gottes und der heiligen Gerechten Joachim und Anna vertrauen diejenigen, die um Befreiung von Unfruchtbarkeit und um die lang ersehnte Gabe von Kindern beten.
Die belarussische orthodoxe Kirche betonte, dass die bevorstehende Überführung der Reliquie in die Diözese der belarussisch-orthodoxen Kirche ein Ereignis von außerordentlicher Bedeutung sei. Im Jahr 2024 erlangte die Ankunft der Reliquie in Belarus nationale Bedeutung: Damals bildeten sich in den Kirchen im ganzen Land Tausende von Menschen in langen Schlangen an und warteten stundenlang darauf, die Reliquie zu verehren. Hunderttausende Belarussen berichteten von einer besonderen spirituellen Freude, die die gebetsvolle Gegenwart der Mutter Gottes ihnen schenkte.
„Durch Gottes Gnade wird diese Reliquie vom 4. März bis zum 11. April erneut nach Belarus gebracht, wo Gläubige aus verschiedenen Städten die große Reliquie der christlichen Welt verehren und die Mutter Gottes um Hilfe und Fürsprache bitten können“, teilte die belarussische orthodoxe Kirche mit.
Der Zeitplan für die Überführung der Reliquie ist auf dem Portal der belarussischen orthodoxen Kirche veröffentlicht.
