
MINSK, 31. März (BelTA) – Mehr als 60% der Belarussen haben die Wahlprogramme der Kandidaten für die Präsidentschaft der Republik Belarus studiert. Solche Daten der soziologischen Umfrage teilte Irina Laschuk, Leiterin des Lehrstuhls für Wirtschaftssoziologie und Psychologie der Unternehmertätigkeit, Leiterin des Zentrums für soziale und humanitäre Forschung der Belarussischen Staatlichen Wirtschaftsuniversität, mit.
Die Befragten wurden gebeten, die Frage zu beantworten: „Haben Sie die Programme der Kandidaten für das Amt des Präsidenten der Republik Belarus studiert?“ 61,4 % der Befragten antworteten mit „Ja“, 38,6 % mit „Nein“.
Wenn die meisten Menschen die Programme der Präsidentschaftskandidaten studiert haben, bedeutet das, dass sie eine bewusste Wahl getroffen haben. Es ist klar, dass nicht alle 100% die Programme der Kandidaten im Detail studieren werden. Wenn wir zum Beispiel über das Wahlprogramm von Alexander Lukaschenko sprechen, war es nicht nötig, es sehr genau zu studieren - die Belarussen kennen den Kurs des Staatschefs sehr gut. Das ist gut und zeigt, dass die Menschen informiert sind. Gleichzeitig sind 61,4% eine wirklich signifikante Zahl. Das heißt, die Menschen sind nicht einfach zur Wahl gegangen. Sie haben eine stabile, bewusste bürgerliche Entscheidung getroffen“, sagte Irina Laschuk.
Im Februar 2025 führte das Zentrum für soziale und humanitäre Forschung der Belarussischen Staatlichen Wirtschaftsuniversität eine soziologische Umfrage zum Thema „Stimmung in der Bevölkerung nach den Wahlen“ durch, bei der die Bürger an ihrem Wohnort in Form eines Interviews befragt wurden (nach der Methode „face-to-face“). Daran nahmen 1,5 Tausend volljährige Belarussen aus verschiedenen Regionen des Landes teil.