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Gesellschaft
15 Dezember 2025, 18:50

Eine lebendige Tradition der Volksmacht. Präsidentenbibliothek präsentiert Materialien über Allbelarussische Volksversammlung 

In den letzten Monaten des Jahres finden zahlreiche Treffen, Ausstellungen und Dialogrunden zum Thema Allbelarussische Volksversammlung statt. Heute wurden belarussische Journalisten zur auswärtigen Pressekonferenz „Geschichte des Wahlrechts in Belarus“ eingeladen. Hier ein kurzer Bericht:

„Die Allbelarussische Volksversammlung ist das höchste repräsentative Organ der Volksmacht der Republik Belarus. Und die Präsidentenbibliothek fungiert hier als ein bestimmtes Flaggschiff, das die Kontinuität der Generationen, unsere traditionellen Werte und Souveränität präsentiert. Wir machen Analysen, erstellen Datenbanken, um Regierungsbehörden zu unterstützen. Und natürlich informieren wir die Leser unserer Bibliothek auf hohem Niveau“, sagte Leiterin der Präsidentenbibliothek Jelena Sekatsch. 
Die Präsidentenbibliothek sehe sich als Bindeglied zwischen dem Leser und dem Staat. „Ich möchte euch heute nicht nur mit unserer Bibliothek selbst, sondern auch mit unserem großen Kollektiv bekannt machen“, fügte sie hinzu. „Unsere Bibliothek wird immer Hand in Hand mit unserem Staat gehen, mit seiner Politik, sie wird ihren Erziehungsauftrag wahrnehmen. Und wir tun alles dafür, dass unser Land lebt und gedeiht.“
Kira Samolzewa, Abteilungsleiterin für Information und Analyse, erzählte, wie die Datenbank erstellt wird, darunter zum Thema der Allbelarussischen Volksversammlung. „Die Allbelarussische Volksversammlung war schon immer ein aktuelles Thema. Darüber wurde in Zeitschriften und elektronischen Medien berichtet. Seit mindestens zwei Monaten macht dieses Thema Schlagzeilen. Wir überwachen täglich Publikationen zu wichtigen, aktuellen Themen. Und das Thema der Allbelarussischen Volksversammlung ist in der Datenbank der Bibliothek vorhanden ist, in vollem Umfang“, fügte Sie hinzu.
„Wir nehmen in die Datenbank alle Artikel über die Allbelarussische Volksversammlung auf. Die Leser können sie aufrufen und jeden Text lesen, der sie interessiert. Auf diese Weise erhalten unsere „Premium-Leser“ in Echtzeit Informationen zur Allbelarussischen Volksversammlung und anderen aktuellen Themen aus Politik und Wirtschaft“, sagt Kira Samowolzewa. 

Natalja Iwaschinko von der Abteilung „Alte und seltene Bücher“ präsentierte den Journalisten die Ausstellung „Geschichte des Wahlrechts in Belarus“ - einzigartige Dokumente aus dem Fonds für seltene und alte Druckausgaben. Sie erzählte über die Entwicklung von Wahlprozessen, die Rechte der Bürger und die Bildung demokratischer Institutionen in Belarus im Laufe der Jahrhunderte. „Die Geschichte der Wahlen in unserem Land ist tief in alten Zeiten verwurzelt. Die Hauptrolle bei der Wahl der Fürsten, bei der Lösung von Landnutzungsfragen und militärischen Fragen spielte die Wetsche. Wenn wir über die Wetsche sprechen, muss man das Statut des Großfürstentums Litauen erwähnen. Nach dem Beitritt unserer belarussischen Länder zum Russischen Kaiserreich gab es auch Veränderungen in der Wahlpolitik“, sagte sie.
Den Journalisten wurden folgende Bücher präsentiert „AVV: Horizonte des Volksforums“ und „Der Staat für das Volk“. Sie erzählen über die Entwicklungsetappen  und Funktionen der Allbelarussischen Volksversammlung.

Die Ausstellung „Der Staat für das Volk“ ist dem politischen Werdegang des souveränen Belarus gewidmet, von der Einführung des Amtes des Präsidenten in die Verfassung 1994 bis zur Rolle der Allbelarussischen Volksversammlung als wirksames Organ der Volksmacht. „In der Ausstellung nimmt die Eröffnungsrede des Staatsoberhauptes bei der ersten Einweihung einen besonderen Platz ein, in der er betonte, dass der Hauptreichtum von Belarus das Volk ist. Und die Hauptaufgabe aller staatlichen Behörden ist es, ihm ein anständiges Leben zu sichern“, erzählte Lilija Jefimowitsch, Leiterin der Abteilung Kundenbetreuung. 
Lilija Efimowitsch stellte den Journalisten ihre allererste Rede aus dem Jahr 1997 vor. „Damals war die Phase der politischen Instabilität bereits beendet, die Verfassungsreform abgeschlossen und das Zweikammerparlament hatte seine Arbeit erfolgreich aufgenommen. Die Hauptaussage dieser Rede lautete: Wir alle tragen Verantwortung für unser Belarus. Mit anderen Worten: Die Präsidentin bekräftigte, dass die Zukunft unseres Landes von jedem einzelnen Bürger von Belarus abhängt. Nicht das Volk für die Regierung, sondern die Regierung für das Volk - das ist die wahre Staatspolitik in unserem Land. Und das sehen wir heute ganz deutlich“, schloss sie.

Olga Schurowskaja, die Leiterin der Abteilung für die Entwicklung der elektronischen Bibliothek, gab den Journalisten einen Einblick in den Prozess der Digitalisierung gedruckter Publikationen. „Unsere Abteilung ist dafür verantwortlich, alle Projekt- und Ausstellungsaktivitäten unserer Institution zu digitalisieren. Momentan konzentrieren wir uns besonders auf die Berichterstattung über die Allbelarussische Volksversammlung. Unsere Kollegen sichten die Medien und schlagen uns die relevanten Publikationen für das Scannen vor. Diese Materialien werden dann bearbeitet und in unsere Datenbank integriert. Insgesamt digitalisieren wir jährlich etwa 150.000 Dokumente“, erklärte sie.

Natalja Kristapowitsch, stellvertretende Leiterin der Benutzerdienste und Leiterin des Lesesaals, hob hervor, dass die Ausstellung „Allbelarussische Volksversammlung: Horizonte des Volksforums“ die Entwicklungsgeschichte und die wesentlichen Funktionen der AVV im souveränen Belarus chronologisch darstellt. „Mit Hilfe von Büchern, Zeitschriften und Informationsmaterialien haben wir versucht, die AVV als lebendigen Ausdruck der reichen nationalen Demokratietradition zu präsentieren“, fügte sie hinzu.

„Die erste Allbelarussische Volksversammlung war die größte ihrer Art und fand am 19. und 20. Oktober 1996 im Sportpalast in Minsk statt, wobei die geltende Verfassung voll eingehalten wurde. Auf dieser ersten AVV wurde das erste Fünfjahresprogramm zur sozioökonomischen Entwicklung in der Geschichte des souveränen Belarus verabschiedet. Seitdem hat sich das zu einer Tradition entwickelt“, erklärte Natalja Kristapowitsch. „Zur Vorbereitung der Ausstellung analysierten wir zahlreiche Fachzeitschriften und kamen zu dem Schluss, dass die rege Beteiligung der Öffentlichkeit an der Diskussion der Kernpunkte des sozioökonomischen Entwicklungsprogramms zeigt, dass den Belarussen Fragen des Staatsaufbaus und die Zukunft unseres Landes sehr am Herzen liegen.“

Natalja Kristapowitsch ist überzeugt, dass die  AVV im Laufe ihres Bestehens zu einem lebendigen und integralen Bestandteil des belarussischen Demokratiemodells geworden ist, wie die in der Ausstellung präsentierten Publikationen belegen.

Die Veranstaltung präsentierte außerdem das innovative Projekt „Virtuelle Verfassung“, das mithilfe fortschrittlicher neuronaler Netzwerktechnologien entwickelt wurde. Sie liefert vollständige, genaue und fundierte Antworten, stützt sich auf reale Informationsquellen und basiert auf der Verfassung der Republik Belarus.
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