Projekte
Services
Staatsorgane
Flag Mittwoch, 6 Juli 2022
Minsk teilweise bewölkt +17°C
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Gesellschaft
17 Dezember 2021, 10:06

Ejsmont: Soziologische Studie war ursprünglich nicht für die Öffentlichkeit gedacht

MINSK, 16. Dezember (BelTA) - Die soziologische Umfrage „Belarus: Zukunftsansichten“, deren Erhebungen veröffentlicht wurden, war ursprünglich nicht öffentlich und nur für die Landesführung bestimmt, teilte die Pressesprecherin des belarussischen Präsidenten Natalja Ejsmont den Journalisten mit.

"Mit der heute bekanntgemachten soziologischen Studie wurde eine großartige und sehr wichtige Arbeit geleistet. Es ist nicht die erste und wird auch nicht die letztere sein. Ähnliche Umfragen von unterschiedlichem Umfang und Inhalt erscheinen in verschiedenen Medien. Einige werden hinter verschlossenen Türen durchgeführt. Übrigens war diese Erhebung von Anfang an eine geschlossene Umfrage. Sie war für die Führung des Landes gedacht, um die sich in unserer Gesellschaft vollziehenden Trends zu analysieren. Aber der Präsident hat beschlossen, die Ergebnisse bekanntzumachen", sagte Natalja Ejsmont.

Sie ist zuversichtlich, dass die Ergebnisse der Umfrage nicht nur für die Machtvertikale von Nutzen sein werden, sondern auch für alle Bürger vom Interesse sind.

"Was uns in erster Linie interessierte: Es ging natürlich um Antworten auf die drängendsten Fragen der Gegenwart, zum Beispiel die Bereitschaft unserer Gesellschaft für ein Verfassungsreferendum, Haltung zum Thema Flüchtlinge und so weiter. Was die Inhalte angeht, so ist es uns klar (der Staatschef hat es bereits erwähnt), dass sich unsere belarussische Gesellschaft im Jahr 2021 verändert hat. Zum Glück zum Besseren. Ich denke, wir können sagen, dass unsere Leute begriffen haben, was sie haben und was sie verlieren können“, so die Pressesprecherin.

"Die Tatsachen sind offen. Die Erhebungen sind veröffentlicht. Jeder hat die Möglichkeit, zu schauen, zu analysieren und seine eigenen Schlussfolgerungen zu machen", fügte Natalja Ejsmont hinzu.

Am 16. Dezember erwähnte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko während der Besprechung zur Bekämpfung von Sanktionen auch eine soziologische Studie, die in seinem Land durchgeführt wurde. "Heute oder morgen werden wir soziologische Erhebungen bekanntmachen: Sie unterscheiden sich deutlich von denen, die vor einem Jahr veröffentlicht wurden. Obwohl auch die damaligen waren in einem zufriedenstellenden Zustand", sagte er.

Wie die BelTA früher berichtete, hat das Institut für Soziologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften zusammen mit dem Analytischen Zentrum EcooM im Rahmen einer umfassenden soziologischen Studie zum Auftakt des Verfassungsreferendums eine Umfrage zum Thema „Belarus: Zukunftsansichten“ vom 15. November bis zum 4. Dezember 2021 durchgeführt. Daran nahmen 10 217 Menschen teil. Die Vollerhebung umfasste erwerbstätige Bevölkerung. Weitere Kriterien waren vielschichtig: Wohnort und die Region, Alter und Geschlecht. Befragt wurden Menschen in allen Gebieten des Landes, in 52 Kreisen einschließlich 9 Stadtbezirke von Minsk, Mitarbeiter von 350 Organisationen und Unternehmen.

Abonnieren Sie uns auf
Twitter
Letzte Nachrichten aus Belarus