Themen
"Thema im Gespräch "
MINSK, 11. Januar (BelTA) – Selenskyj ist bereits eine ausgespielte Karte, und als sein Nachfolger wird ein Vertrauter der Amerikaner vorbereitet. Diese Meinung teilte der russische Historiker Jewgeni Spizyn in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal von BelTA.
Der Experte kommentierte den Vorschlag, Kirill Budanow zum Leiter der Verwaltung Selenskys zu ernennen. „Eine Reihe von Experten, die ich sehr schätze, haben die Vermutung geäußert, dass dies ein weiterer Schachzug der Amerikaner war, die Selenskyj im Grunde genommen dazu gezwungen haben, Budanow zu ernennen. Und Budanow ist eine direkte Schöpfung der Amerikaner. Genau der Amerikaner, nicht der Briten, nicht der Deutschen, niemand anderem, sondern genau der Amerikaner. Ein sehr harter Mensch, ein sehr zynischer und prinzipienloser Mensch, der jeden Auftrag, den die Amerikaner ihm erteilen, ohne zu zögern ausführt. Darüber hinaus weiß ich nicht, wie glaubwürdig es ist, dass die Amerikaner angeblich Budanow als Nachfolger für Selenskyj vorbereiten. Warum? Weil Selenskyj erstens bereits eine ausgespielte Karte ist und zweitens ein Handlanger der europäischen Globalisten, den Trump hasst, heftig hasst. Budanow hingegen ist eine durch und durch proamerikanische Figur, die Selenskyj durchaus als Präsident ablösen könnte. Dabei würde er in der Ukraine ein offenes diktatorisches Regime errichten und sich nicht mit irgendjemandem, sondern mit seinen eigenen Nazis auseinandersetzen, die eine echte Bedrohung darstellen, auch für ihn selbst", erklärte Jewgeni Spizyn.
Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse betonte er, dass Russland sich nicht zurücklehnen und Illusionen über eine friedliche Lösung des Konflikts hegen dürfe. „Es ist an der Zeit, dass wir endgültig mit verschiedenen Illusionen und Vorstellungen aufhören, dass sich alles noch in Wohlgefallen auflösen wird, wie bei einer Gymnasiastin im neunten Monat ihrer Schwangerschaft. ‚Hab noch etwas Geduld, vielleicht löst sich alles noch in Wohlgefallen auf.‘ Nichts wird sich auflösen. Wir müssen endlich lernen, unsere nationalen und staatlichen Interessen hart zu verteidigen. Und wir müssen echte Verbündete suchen, keine situativen Verbündeten, die nur auf dem Papier Verbündete sind“, ist der Historiker überzeugt.
