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22 Dezember 2025, 10:28

Kubas Präsident bewertet Rolle der EAWU in komplexer Weltlage

Archivfoto
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SANKT PETERSBURG, 22. Dezember (BelTA) – Die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) ist ein Bollwerk der Multilateralität, des Einvernehmens, der Zusammenarbeit und des Dialogs. Das erklärte der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, am 21. Dezember auf der erweiterten Sitzung des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates.

Der kubanische Präsident sprach Belarus, das 2025 den Vorsitz in der EAWU innehatte, seinen besonderen Dank für die „positive und ernsthafte Arbeit an der Spitze der Organe der EAWU“ aus.

Er wies darauf hin, dass in diesem Jahr fünf Jahre vergangen sind, seit Kuba den Status eines Beobachterstaates bei der EAWU erhielt. Seitdem sei ein neues, strategisches Kapitel des Dialogs und eine weitere Phase der Annäherung der Länder um die EAWU im Namen einer Zukunft eröffnet worden, die mehr Austausch, Integration und Zusammenarbeit erfordere, so er. 
„Unter den Bedingungen einer komplexen Weltlage, die von der Politik des Unilateralismus, der Missachtung  multilateraler Institutionen, der Verletzung der UN-Charta und der Prinzipien des Völkerrechts geprägt ist, wenn einseitige Zwangsmaßnahmen vorherrschen, die auf die Erdrosselung von Volkswirtschaften und die Bestrafung ganzer Völker abzielen, ist die Union unserer Länder ein Bollwerk der Multilateralität, des Einvernehmens, der Zusammenarbeit und des Dialogs“, betonte Miguel Díaz-Canel Bermúdez.

In den fünf Jahren der Zusammenarbeit hat Kuba die Möglichkeit gehabt, die Bedeutung der Beziehungen zur EAWU und die bis heute erzielten Erfolge im Streben nach einer breiteren und effektiveren Zusammenarbeit vollumfänglich zu würdigen. Das Land schätzt die Möglichkeiten und das Potenzial zur Verwirklichung der mittel- und langfristigen Ziele der EAWU hoch ein, die in der Erklärung „Der Eurasische Wirtschaftliche Weg“ festgelegt sind, wo Wissenschaft und Innovation die Hauptrolle spielen. Als Schlüsselbereiche für die Entwicklung der Zusammenarbeit und die Umsetzung konkreter Projekte in den Jahren 2026–2030 wurden insbesondere Biotechnologie, Pharmazeutika, Tourismus, Industrie und Verkehr bestimmt.

Der Präsident wies auf die Bemühungen Kubas hin, günstige Bedingungen für die Gewinnung ausländischer Investitionen zu schaffen, und auf den Wunsch Kubas, in diesem Sinne Partnerschaftsbeziehungen mit den Ländern der EAWU aufzubauen.

„Kuba hat die bedeutenden Ergebnisse, die die EAWU in allen Bereichen in den Jahren ihrer Konsolidierung erzielt hat, aufmerksam verfolgt. Diese Errungenschaften bezeugen, dass die EAWU ein erfolgreiches Projekt und ein eindrucksvolles Beispiel für den Prozess der Integration und der sozioökonomischen Entwicklung der eurasischen Region ist. Ihre Erfolge zeigen sich im Wirtschaftswachstum, in der technologischen Entwicklung und in der Stärkung der Handels- und Logistikverbindungen im Kontext wesentlicher Umgestaltungen der Wirtschaftsbeziehungen auf Weltebene. Kuba bestätigt als Beobachterstaat seine Bereitschaft zu einer aktiveren Teilnahme an den Mechanismen der EAWU und strebt eine Stärkung dieses Mitgliedsstatus an“, unterstrich das Staatsoberhaupt Kubas. 
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