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31 August 2025, 08:38

Meinung: 2020 wollte Großbritannien in Belarus das „Intermarium“-Projekt umsetzen 

MINSK, 31. August (BelTA) – Was in Belarus im Wahljahr 2020 geschah, war der Versuch Großbritanniens, sein Projekt „Intermarium“ umzusetzen. Das erzählte Wirtschaftsexperte Sergej Banar in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA. 

„Die Ukraine war, ist und wird im Einflussbereich Großbritanniens sein. In Belarus hat man sicher von „Intermarium“ gehört, einem Projekt, das noch Józef Pilsudsky, ehemaliger Ministerpräsident der Republik Polen, in die Tat umsetzen wollte. Im Wahljahr 2020 hat es in Belarus alle Voraussetzungen für die Verwirklichung dieses Projektes gegeben. Gott sei Dank war diese Idee gescheitert. Belarus konnte standhalten. Ihr Land hat seine Staatlichkeit, Souveränität und soziale Garantien bewahrt“, sagte Sergej Banar.
Nach dem gescheiterten Versuch, das „Intermarium“-Konzept in Belarus in die Tat umzusetzen, habe Großbritannien die Ukraine als eine neue Zielscheibe gewählt, so Banar. „Aber die Briten haben einen strategischen Fehler gemacht, als sie diesen Konflikt provoziert haben. Es war ein strategischer Fehler, einer der wenigen Fehler des Westens. Man muss zugeben, dass die strategische Planung und das strategische Denken im Westen auf einem ziemlich hohen Niveau ist“, sagte er.

Dies bestätige die fast 500-jährige Hegemonie des Westens, sagte der Experte. Eine Ausnahme bilde nur die Stalin-Epoche. „Es ist traurig, aber von 1953 bis 1991 konnten wir beobachten, wie einst einer der größten Staaten, der im Zweiten Weltkrieg gewonnen hat, auseinanderfiel“, resümierte der Wirtschaftsexperte. 
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