MINSK, 6. Februar (BelTA) – Der Vorsitzende des Staatlichen Komitees für Militärindustrie, Dmitri Pantus, berichtete Journalisten vor Beginn der Sitzung des Kollegiums der Behörde in Minsk, wie die Modernisierung des Raketensystems Polonez-M geplant ist.
„Jede Art von Waffe muss früher oder später modernisiert werden, darunter auch die Polonez. Wir planen, in naher Zukunft die Palette der Raketen zu erweitern, die mit diesem System eingesetzt werden können. Es ist auch erwähnenswert, dass heute alle Länder, die sich mit Raketenbau beschäftigen, besonderes Augenmerk auf die Störsicherheit von Raketen legen, da sich die Mittel der elektronischen Kriegsführung sehr schnell weiterentwickeln. Dieser Bereich ist heute ein weltweiter Trend, und wir versuchen ebenfalls, diesen Trends gerecht zu werden, und arbeiten nicht nur im Bereich des Raketenbaus, sondern beschäftigen uns auch mit Fragen der Störsicherheit aller Mittel, die Satellitennavigationskanäle nutzen“, sagte Dmitri Pantus.
Er wies darauf hin, dass das Staatskomitee für Militärindustrie bestrebt ist, ein möglichst breites Spektrum an Waffen zu entwickeln. „Der Staatschef weist sehr oft darauf hin, dass man sich nicht zu 100 % den Trends unterwerfen sollte, beispielsweise einer drastischen Steigerung und Ausweitung der Produktion von Drohnen. Wir versuchen so zu arbeiten, dass wir ein möglichst breites Spektrum an Waffen entwickeln und produzieren. Was Handfeuerwaffen angeht, möchte ich anmerken, dass wir, ich denke, bereits im Sommer 2026 die vollständig lokalisierte Produktion des Granatwerferkomplexes „Saphir“ vorstellen und demonstrieren werden, der vor nicht allzu langer Zeit in Dienst gestellt wurde heute bereits in Serie hergestellt und nicht nur an unsere Streitkräfte, sondern auch an ausländische Kunden geliefert wird. In dieser Richtung wird die Arbeit auch in naher Zukunft fortgesetzt werden“, erklärte der Vorsitzende des Staatskomitees für Militärindustrie.
Auf der Sitzung des Kollegiums des Staatskomitees für Militärindustrie werden die Ergebnisse der Arbeit des Ministeriums und der ihm unterstellten Organisationen im Jahr 2025 und insgesamt für die vorangegangene Fünfjahresperiode zusammengefasst und die Aufgaben für das Jahr 2026 festgelegt.
