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05 April 2024, 16:04

Senko nennt Aufgaben, die vor BGB stehen

MINSK, 5. April (BelTA) – Der Vorsitzende des Belarussischen Gewerkschaftsbundes (BGB) Juri Senko hat vor Journalisten über die Aufgaben erzählt, die vor der Organisation stehen.

Der Belarussische Gewerkschaftsbund hat heute 80 Delegierte für die Allbelarussische Volksversammlung gewählt. „Es war eine sehr schwierige Wahl für den BGB, denn fast 4 Millionen ehrenwerte Bürger unseres Landes sind Mitglieder der Gewerkschaften. Dem BGB gehören 15 Gewerkschaften an. Und es war von entscheidender Bedeutung, dass unter den Delegierten für die Allbelarussische Volksversammlung Vertreter jeder dieser Gewerkschaften sind. Wir haben diese Arbeit getan. Heute hat der Kongress beschlossen, 80 Personen in die Allbelarussische Volksversammlung zu delegieren“, sagte Juri Senko. „Alle Delegierten haben als Fachkräfte große Verdienste gemacht und sind sonst sehr aktiv in ihrer Arbeitstätigkeit. Sie sind nicht nur in der Lage, ihre Arbeitspflichten gut zu erfüllen, sondern sie können auch bestimmte Innovationen initiieren und nach neuen Lösungen suchen.“

Ihm zufolge besitzt der Belarussische Gewerkschaftsbund in seiner 120-jährigen Geschichte ein reiches Erbe mit wunderbaren Traditionen. „Besonders in der modernen Geschichte unseres Landes. Die Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgeber haben eine wunderbare Tradition: Statt sich zu streiten oder zu kämpfen, suchen sie nach Lösungen, und das bevor ein Gesetz daraus entsteht. Gewerkschaftler, Juristen, technische Inspektoren arbeiten direkt mit dem Arbeitsministerium, den gesetzgebenden Organen, der Staatsanwaltschaft und der Justiz zusammen, um die richtige Lösung zu finden und Fälle zu vermeiden, wo Arbeitnehmer irgendwie beeinträchtigt werden können“, fügte der BGB-Vorsitzende hinzu.

Juri Senko äußerte sich zu den Aufgaben, die der BGB zu bewältigen hat. „Die erste ist natürlich die Arbeit mit jungen Menschen. Unter den 4 Millionen Gewerkschaftsmitgliedern gibt es eine große Anzahl junger Menschen - es ist notwendig, mit ihnen über die Primärzellen zu arbeiten, von denen es in unserem Land mehr als 24 Tausend gibt. Die Gewerkschaften besitzen ein großes Potential und eine umfangreiche Infrastruktur, die es unseren Arbeitnehmern - den Gewerkschaftsmitgliedern - ermöglicht, sich zu erholen: Es handelt sich um Sanatorien, Hotels, Touristenzentren, Sportplätze verschiedener Art. Mit anderen Worten: Die jungen Leute haben alle Möglichkeiten für den Zeitvertreib“, betonte er. „Der zweite Punkt ist die Unterstützung des arbeitenden Menschen. Diese Aufgabe war, ist und bleibt die wichtigste. Es ist sehr wichtig, dass sich der arbeitende Mensch und Gewerkschaftsmitglied keine Gedanken darüber macht, ob er sich im Arbeits-, Zivil- und Verwaltungsrecht auskennt. Er muss seine Arbeitspflichten erfüllen. Unsere Aufgabe besteht darin, seine Interessen zu schützen, Bedingungen für ihn zu schaffen. Die Gewerkschaften bewältigen diese Aufgabe ehrenvoll, indem sie alle Fragen mit dem Arbeitgeber erörtern, wie man gute Arbeitsbedingungen schaffen kann. All dies führt natürlich letztendlich zu hohen Produktionsergebnissen.“

Die dritte Aufgabe der Gewerkschaften ist die Konsolidierung der Gesellschaft. "Und hier sind die Gewerkschaften auch ganz vorne mit dabei, sie tun viel und werden das auch weiterhin tun, um eine Gesellschaft zu schaffen, die in einem einzigen Impuls die nationalen Ziele für die Einheit unserer Nation und des Kollektivs erreicht, um sich für die Erhaltung der Traditionen unseres Landes, der Gesundheit und des Lebens der Arbeitnehmer einzusetzen. Und all die anderen Werte zu schützen, die die Belarussen für sich selbst und ihre Nachkommen aufbewahren“, fügte Juri Senko hinzu. „Und natürlich besteht eine wichtige Aufgabe der Gewerkschaftsbewegung darin, unser Land und unsere Gewerkschaften auf der internationalen Bühne zu vertreten. Hier wurde viel getan, aber in der modernen Welt, in der der Westen zu viele Ansprüche stellt, sollen die Gewerkschaften ihr Wort laut sagen, um die Arbeiter zu schützen, internationale Verträge zu erfüllen, Arbeitgeberrechte zu verteisigen und ihnen Untertützung zu gewährleisten. Wir werden diese Arbeit auch fortsetzen.“
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