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07 Juni 2022, 09:39

ISU hat Suspendierungen von belarussischen und russischen Athleten aufrecht erhalten

MINSK, 07. Juni (BelTA) - Die Internationale Eislauf-Union (ISU) hat die Suspendierung belarussischer und russischer Sportler von internationalen Wettkämpfen aufrechterhalten. Sie gilt so lange, bis ein besonderer Auftrag erteilt wird. Diese Entscheidung wurde heute auf dem 58. ISU-Kongress in Phuket, Thailand, getroffen.

Belarussen und Russen durften im März wegen der Lage in der Ukraine nicht an Wettkämpfen unter der ISU-Schirmherrschaft teilnehmen. Das Verbot betrifft Turniere im Eisschnelllauf, Shorttrack und Eiskunstlauf. Die Delegation des belarussischen Eislaufverbands wird beim ISU-Kongress von seiner Vorsitzenden Yulia Komleva geleitet. Vor dem Beginn des Kongresses wurde der Vorschlag der ukrainischen Seite, die Vertreter von Belarus und Russland von der Teilnahme am Kongress zu suspendieren, von den Teilnehmenden abgelehnt.

Beim Kongress werden rund 250 aktuelle Themen behandelt. Dazu gehört auch die Frage, die Altersgrenze im Eiskunstlauf auf 17 Jahre anzuheben. Jetzt dürfen Athleten und Athletinnen, die zu Beginn der Saison mindestens 15 Jahre alt sind, an den Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen teilnehmen. Außerdem werden Wahlen für verschiedene Führungspositionen, einschließlich des Präsidenten, abgehalten. Die Internationale Eislaufunion wird nun von Jan Dijkema aus den Niederlanden geleitet, der seit 2016 Präsident ist.

Der Kongress wird bis zum 10. Juni erfolgen.

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