Foto: NOK von Belarus
MINSK, 15. April (BelTA) — Nach der langen Pause wird es für Belarussen und Russen ziemlich schwierig sein, auf die internationale Sportbühne zurückzukehren, aber sie müssen alle Schwierigkeiten bewältigen. Das erklärte die Olympiasiegerin von Rio 2016 in der Rhythmischen Sportgymnastik, Anastasia Maksimova, auf dem Athletenforum in Minsk.
„Natürlich ist es schwer, nach einer fünfjährigen Pause sofort wieder hohe Ergebnisse zu zeigen – das Fehlen internationaler Wettkämpfe könnte sich auswirken. Aber unsere Sportler haben nicht tatenlos zugesehen – sie haben weiter hart trainiert und sind nach Möglichkeit bei Wettbewerben angetreten. Daher sollten sich Belarussen und Russen schnell anpassen und in ihren Sportarten wieder zu Spitzenreitern werden. Das Wichtigste ist, dass belarussische und russische Sportler bereits zurückkehren; jetzt gilt es durchzuhalten und zu arbeiten, um hohe Ergebnisse zu erzielen“, betonte Anastasia Maksimova.
Sie bemerkte außerdem, dass das diesjährige Athletenforum in Minsk wie immer hervorragend organisiert und sehr wichtig sei. „Solche Veranstaltungen sind für die weitere Zusammenarbeit zwischen Belarussen und Russen sehr notwendig. Bei diesen Treffen haben wir immer etwas zu besprechen, können Erfahrungen und Wissen austauschen, was wiederum die Entwicklung der Sportler beider Länder fördert. Ich bin nicht zum ersten Mal in der belarussischen Hauptstadt – wir diskutieren regelmäßig alle Fragen der Zusammenarbeit der Athletenkommissionen des Nationalen Olympischen Komitees von Belarus und des Olympischen Komitees Russlands und kommen stets zu einer gemeinsamen Meinung“, betonte Anastasia Maksimova.
