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16 April 2026, 10:56

Exportforum „Belarus mjasnaja“ findet in Minsk statt 

MINSK, 16. April (BelTA) - Das Exportforum „Belarus mjasnaja“ (dt. Fleischproduzent Belarus) hat in Minsk seine Arbeit aufgenommen.

Am 16. und 17. April findet in Minsk das Branchenforum „Belarus mjasnaja“ statt. Es versammelt Produzenten, Verarbeiter, Einzelhändler, Technologieanbieter und Experten aus Belarus und Russland.

Während der feierlichen Eröffnung betonte der stellvertretende Landwirtschafts- und Ernährungsminister Igor Dorofejtschik, dass das Forum nicht nur in der Republik Belarus, sondern auch weit über ihre Grenzen hinaus breite Unterstützung genießt. „Wir begrüßen unsere Gäste und sind überzeugt, dass die Veranstaltungen des Forums für jeden von uns von Nutzen sein werden. Wir werden unsere Positionen erneut abstimmen, aktuelle Aufgaben und Probleme ansprechen, Lösungswege aufzeigen und selbstverständlich eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit anstreben“, sagte er.

Angesichts des scharfen Wettbewerbs auf den externen Lebensmittelmärkten müsse man die Trends der globalen Produktion berücksichtigen, rechtzeitig auf Herausforderungen reagieren und nicht nur seine Positionen stärken, sondern auch deren Ausbau anstreben, so der Vize-Minister. „Bei der Bewältigung dieser Aufgaben kommt der Tierhaltung als Grundlage der Agrarwirtschaft eine besondere Rolle zu. Die Fleischverarbeitungsindustrie ist einer der prioritären und exportorientierten Bereiche“, bemerkte er. „In den letzten fünf Jahren verzeichnet das Land ein stabiles Wachstum bei der Produktion von Fertigfleischerzeugnissen. Infolgedessen deckt die Republik Belarus den Bedarf des Binnenmarktes vollständig. Ende 2025 lag der Selbstversorgungsgrad bei 140,2 Prozent.“

Die Branche entwickelt sich dynamisch, ihr wurden klare Modernisierungsziele gesetzt. „Ein zusätzlicher Impuls ist das Regierungsprogramm zur Entwicklung des Agrarsektors für den Zeitraum 2026–2030, das auf die Schaffung einer hochproduktiven Landwirtschaft abzielt. In diesem Zusammenhang ist der Bau großer Tierhaltungskomplexe sowie der Umbau und die Modernisierung von Verarbeitungsbetrieben geplant. Dies wird es ermöglichen, die Produktionsmengen zu steigern und den Export auszuweiten“, sagte Igor Dorofejtschik.

Bis 2030 ist geplant, die Produktion von Fleischerzeugnissen um 5–6 Prozent und die von Wurstwaren um 7 Prozent zu steigern. Nach seinen Angaben würden sich die Branchenbetriebe ständig modernisieren, was zur Steigerung der Arbeitsproduktivität und zur Stärkung der Marktpositionen beiträgt. Eine strategische Richtung bildet die tiefgehende Verarbeitung aller eingehenden Rohstoffe.

„Die Entwicklung der Branche wird durch die bereits durchgeführte Rekonstruktion, geschaffene Produktionsbasis und professionelle Fachkräfte bestätigt“, resümierte er. 

Das Forum vereint Führungskräfte, Technologen, Vermarkter und Ingenieure rund um die zentrale Frage: Wie wird der Gewinn erzielt und welche Lösungen funktionieren wirklich? Die Teilnehmer werden analysieren, wie sich der Markt verändert und welche Lösungen im Management und Technologiebereich es ermöglichen, nicht nur zu bestehen, sondern zu wachsen – vom Rohmaterial und der Produktion über die Verpackung und Marke bis hin zur endgültigen Kaufentscheidung des Kunden.

Es werden mehr als 300 Vertreter erwartet, die an dem Forum teilnehmen.
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