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KREIS MOSYR, 24. April (BelTA) – Der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, hat während seiner Dienstreise in den Kreis Mosyr (Gebiet Gomel) auf die Notwendigkeit eines vernünftigen und verantwortungsvollen Umgangs mit meliorierten Flächen hingewiesen.
Das Staatsoberhaupt stellte fest, dass der Prozess der Melioration von den Gouverneuren gesteuert werden müsse. Dabei sei nicht nur der Prozess selbst wichtig, sondern auch der entsprechende Umgang mit bereits meliorierten Flächen. Deren Übergabe an die landwirtschaftlichen Betriebe müsse in entsprechenden Dokumenten festgehalten werden.
„Irgendwo haben wir Melioration durchgeführt, aber nach zwei bis drei Jahren sind die Kanäle wieder zugewachsen“, sagte Alexander Lukaschenko. „Ihr habt dort ordentlich Geld versenkt. Gleich wird der Staatsanwalt kommen und fragen: Wurde das Übergabeprotokoll unterschrieben?“
„Alles muss per Übergabeprotokoll von den Meliorationsbetrieben an den landwirtschaftlichen Betrieb übergeben werden. Du nimmst dieses meliorierte Feld – dort sind Millionen von Rubel investiert worden. Es wurde per Protokoll übergeben – dann trage auch die Verantwortung (für den Zustand des meliorierten Feldes – Anm. BELTA)“, betonte der Präsident.
Der belarussische Staatsführer nannte die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit eine staatliche Aufgabe, zusammen mit dem Straßenbau zum Beispiel. Darüber hinaus stellte er fest, dass die Melioration im Süden von Belarus eine besondere Bedeutung erhält. „In der Region Polessje ist das die wichtigste Frage“, fügte er hinzu.
