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Wirtschaft
19 Februar 2026, 13:23

Neue Ansätze für die Industriepolitik. Wirtschaftsministerium informierte über die Perspektive der Robotisierung in Belarus 

MINSK, 19. Februar (BelTA) – Der Erste Stellvertretende Wirtschaftsminister Iwan Weschnowez informierte in der Sendung des „Ersten Informationskanals“ über die Perspektiven der Robotisierung in Belarus.

„Ohne Roboter ist eine weitere Entwicklung nicht möglich. Das verstehen wir, deshalb haben wir im Programm der sozioökonomischen Entwicklung für 2026-2030 die Robotisierung als Priorität hervorgehoben. Es geht nicht nur um die Einsparung von Arbeitskraft und den Ersatz des Menschen durch einen Roboter, sondern auch um die vollständige Veränderung des technologischen Prozesses. Die Robotisierung erfordert Präzision der Erzeugnisse und Komponenten sowie Termintreue bei den Lieferungen. Sie verändert die Ansätze zur Industriepolitik“, betonte Iwan Weschnowez.

Die Robotisierung formt eine neue Produktionskultur – klare Algorithmen für die Lieferungen von Rohstoffen, Technologien und Komponenten. „Am robotisierten Fließband ist alles standardisiert – Toleranzen, Ausstattung, Produktionszyklus. Deshalb verändern wir parallel die technologischen Prozesse in den Betrieben und führen Normen der schlanken Produktion ein. Gemeinsam mit dem Staatlichen Komitee für Normung haben wir Zertifikate für schlanke Produktion eingeführt. Sie bewirken einen allgemeinen Effekt für das Land“, unterstrich der Erste Vize-Wirtschaftsminister.

Das Zertifikat für schlanke Produktion umfasst Verfahren im Betrieb, beispielsweise die Senkung des Materialaufwands, die Analyse technologischer Operationen und die Arbeitsorganisation. Ein einfaches Beispiel ist die Gestaltung des Arbeitsplatzes, damit der Mitarbeiter die Werkzeuge erreichen und Bewegungen minimieren kann. Genau das wird im Rahmen der schlanken Produktion bewertet.

Weltweit ist die Robotisierung in der Mikroelektronik, Radioelektronik und Automobilindustrie vielversprechend. „In Belarus sind Roboter der Erfahrung nach dort effektiv, wo die Operationen standardisiert, sich wiederholend und massenhaft sind: Schweißen, Lackieren, hochpräzise Arbeiten. Wir sehen Perspektiven im Maschinenbau (es gibt Vorarbeiten), in einzelnen Bereichen der Leichtindustrie und im Werkzeugmaschinenbau“, berichtete Iwan Weschnowez.

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