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08 Juli 2022, 17:09

Petrowski: Für Eliten von Lettland sind Fremdfeindlichkeit und Belarusfeindlichkeit die Norm

Pjotr Petrowski
Pjotr Petrowski

MINSK, 08. Juli (BelTA) - Für die Eliten Lettlands sind Fremdenfeindlichkeit und Belarusfeindlichkeit die Norm, sagte der politische Analyst Pjotr Petrowski, indem er die Schikanen der lettischen Medien und Beamten gegen den Bürgermeister von Daugavpils Andrej Elksnins wegen seiner Teilnahme an den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag und seinem Treffen mit dem belarussischen Generalkonsul kommentierte.

"Daugavpils ist eine multinationale Stadt. Der Volkszählung zufolge sind die meisten Einwohner slawischer Herkunft: Russen, Belarussen und Polen. Es ist klar, dass der Bürgermeister der Stadt diesen Faktor nicht ignorieren kann und sowohl der Republik Belarus als auch dem belarussischen Volk und dem wichtigsten Feiertag – dem Unabhängigkeitstag, – den er gemeinsam mit den Belarussen feierte, Respekt zollt. Die Tatsache, dass russland- und belarusfeindliche Politiker und prowestliche Massenmedien in Lettland die zivilgesellschaftliche Manifestation des Bürgermeisters von Daugavpils auf diese Weise behandeln, beweist, dass die Eliten Lettlands leider eine belarusfeindliche Politik betreiben. Das alles geschieht auf staatlicher Ebene. Sie glauben, dass das gut ist", sagte Pjotr Petrowski. „Ich möchte daran erinnern, dass sie zuvor die belarussische Staatsflagge entfernt und durch die Fahne der Kollaborierten aus dem Zweiten Weltkriegs ersetzt haben".

Der Politikwissenschaftler erklärte: Heute sind unsere Beziehungen zu Lettland auf ein Minimum reduziert worden. "Tatsächlich sind die diplomatischen Beziehungen abgebrochen worden, und die Schuld daran liegt bei den derzeitigen lettischen Eliten, die weder das belarussische Volk noch ihre eigenen Bürger respektieren. Sie stellen ihren ethnischen Nnationalismus zur Schau. In Lettland hat ein recht großer Teil der Bevölkerung den Status von Nicht-Staatsbürgern und wird nach dem nationalen Prinzip diskriminiert, was Empörung auslöst. Wenn allen Einwohnern Lettlands lettische Pässe ausgehändigt würden, würden diese Eliten niemals gewählt. Und sie überleben nur durch solche diskriminierenden Methoden", stellte er fest. „Daugavpils ist eine Grenzstadt, die immer tiefe historische, persönliche, humanitäre und wirtschaftliche Beziehungen zu Belarus pflegte. Die Bewohner besuchen Belarus schon immer. Und die Tatsache, dass solche Aktionen stattfinden, zeigt, dass die Eliten so weit wie möglich von ihren eigenen Einwohnern entfernt sind, sowohl von den lettischen Staatsangehörigen, als auch von den Einwohnern, die von denselben Eliten zu Nicht-Bürgern gemacht worden sind", so Pjotr Petrowski weiter.

Für diese ist Fremdenfeindlichkeit die Norm, erklärte Pjotr Petrowski. "Sie haben gezeigt, dass sie unser Land nicht respektieren, dass die Fremdenfeindlichkeit und Belarusfeindlichkeit für sie die Norm sind. Deshalb darf man sich nicht wundern, dass sie die Aufmärsche der SS-Leute abhalten lassen, die belarussische Dörfer niederbrannten und Strafaktionen durchführten. Für sie sind diese Mörder Helden und die Belarussen sind Feinde. Und das lettische Volk sollte sich bis zu den nächsten Wahlen überlegen, ob es eine solche Regierung, eine solche Führung braucht, die sich einerseits mit dem größten seiner Nachbarn auseinandersetzt, andererseits Fremdenfeindlichkeit, Belarusfeindlichkeit, Russophobie im Lande verbreitet. Und drittens führt sie ihren eigenen Staat und ihr eigenes Volk in den wirtschaftlichen Zusammenbruch. Ich möchte ermahnen, dass Lettland bei der Inflation und Verringerung der wirtschaftlichen Entwicklung mit an der Spitze steht. Daher hoffe ich, dass die Bewohner Lettlands die richtigen Schlussfolgerungen ziehen werden", sagte er anschließend.

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