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25 April 2026, 13:20

Beispiel eines Kreiszentrums mit entwickelter sozialer Infrastruktur. Was Lukaschenko in Petrikow gezeigt wurde

PETRIKOW, 25. April (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat im Rahmen seiner großen Dienstreise in das Gebiet Gomel den Kreis Petrikow besucht.

Im Mittelpunkt des Interesses des Staatsoberhauptes stand die Entwicklung der sozialen Infrastruktur in kleinen Kreiszentren und die Schaffung von Lebensbedingungen für die Menschen. In dieser Hinsicht ist Petrikow, wohin der Präsident kam, ein Beispiel für eine effektive und positive Zusammenarbeit zwischen der lokalen Verwaltung und einem großen Industriegiganten. Dank dieser Art von Patenschaft entwickeln sich Stadt und Kreis dynamisch, es entstehen neue soziale Einrichtungen, bestehende werden modernisiert.

Das Staatsoberhaupt erinnerte daran, dass Petrikow in die Verantwortungszone von Belaruskali fällt. Dies hängt damit zusammen, dass im Kreis die Bergbau- und Aufbereitungsanlage von Belaruskali in Betrieb ist, die vor fünf Jahren ihren Betrieb aufnahm.

"Ich habe seinerzeit angeordnet: Die Verantwortungszone des neuen Kalibergwerks ist Petrikow. Petrikow muss nicht schlechter sein als Soligorsk", erklärte Alexander Lukaschenko. "Petrikow muss das zweite Soligorsk werden. Es muss in Ordnung gebracht werden. Und die Leute müssen zufrieden sein."

"Alles, was hier im sozialen Bereich getan wird, entspricht den besten Standards", bemerkte der Generaldirektor von Belaruskali, Andrej Rybakow.

Der Präsident erkundigte sich nach den Beziehungen zwischen den örtlichen Behörden und der Führung des belarussischen Industriegiganten. Wie dem Staatsoberhaupt berichtet wurde, verabschieden der Vorsitzende des Kreisexekutivkomitees und der Leiter von Belaruskali gemeinsam ein jährliches Programm mit sozialen und wirtschaftlichen Zielen, das anschließend dem Gebietsexekutivkomitee zur Prüfung vorgelegt wird.

"Sie planen also jedes Jahr die Maßnahmen?", fragte der Präsident beim Vorsitzenden des Kreisexekutivkomitees, Alexander Weremejew, nach.

"Ja, wir legen die Maßnahmen fest, die finanzielle Unterstützung für die Beschaffung von Geräten. Im Jahr 2025 haben wir unser Kreiskrankenhaus Petrikow mit Hilfe von Belaruskali komplett ausgestattet", erklärte der Leiter des Kreises Petrikow.

Das Kreiskrankenhaus Petrikow besuchte der Präsident persönlich. Er machte sich mit der Organisation der Arbeit in der Geburtshilfe- und Gynäkologieabteilung vertraut, sprach mit dem medizinischen Personal und den Patientinnen.
Das Staatsoberhaupt fragte zuerst nach der Struktur des Krankenhauses und der Gesundheitsversorgung im Kreis. Ihm wurde berichtet, dass dazu unter anderem zwei Bezirkskrankenhäuser, 22 medizinische Ambulatorien (FAPs) und 7 Allgemeinmediziner-Ambulanzen gehören. Es ging um die Frage, wie optimal und gerechtfertigt diese Struktur sei.

"Wir müssen das durchdenken, damit wir kein Geld verschwenden", betonte Alexander Lukaschenko. "Ich bin nicht dafür, einfach alle medizinischen Ambulatorien und Bezirkskrankenhäuser zu schließen. Aber wir müssen dort schauen, wo es nötig ist."
"Ich ziehe für mich Schlüsse. Wir müssen dem Gesundheitsminister den Auftrag geben, noch einmal durchs Land zu gehen und zu prüfen, wo wir was brauchen und wo nicht", sagte der Präsident. "Das müssen wir gemeinsam angehen. Vielleicht müssen wir an manchen Orten sogar mehr medizinische Ambulatorien schaffen und so weiter."

Was beispielsweise die Bezirkskrankenhäuser in Regionen mit schrumpfender Bevölkerungszahl betrifft, so sei eine vernünftige Lösung, ihre Einrichtungen teilweise für die Organisation von Pflegeheimen mit rund um die Uhr Betreuung für ältere Menschen zu nutzen.
Zu den medizinischen Ambulatorien (FAPs) stellte der Präsident fest, dass sie für die Menschen, besonders auf dem Land, wichtig sind. Er plädiere nicht für eine bestimmte Vorgabe, sondern man müsse von der Notwendigkeit ausgehen.

Der nächste Punkt auf der Reiseroute des Präsidenten war die Vorschuleinrichtung "Kinderkrippe-Kindergarten Nr. 2 der Abteilung für soziale Entwicklung und Wohnungs- und Kommunalwirtschaft von Belaruskali". Sie ist seit 2021 in Petrikow in Betrieb.
Die Einrichtung ist für 240 Plätze ausgelegt. Derzeit besuchen sie etwa 160 Kinder, darunter 40 Kleinkinder – in 8 Gruppen. Die Einrichtung ist zu 100 Prozent mit pädagogischem Personal besetzt.

Die Kinder haben hier einen Musik- und einen Sportsaal, eine medizinische Abteilung, einen Informations- und Methodikraum, einen Raum für interaktives Spielen und einen Lego-Raum, einen Raum für geistiges Erbe, ein Schwimmbad. Ein pädagogischer Psychologe und ein Förderlehrer sind tätig. Für die Kinder gibt es eine heilpädagogische Beratungsstelle.

Alexander Lukaschenko machte sich mit der Arbeit der Einrichtung vertraut, sprach herzlich mit den kleinen Schützlingen, die ihrerseits eine kleine Darbietung zeigten. Als Geschenk des Staatsoberhauptes erhielten sie einen großen Korb mit Süßigkeiten, darunter die Pralinen "Präsident".
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