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24 April 2026, 13:15

Lukaschenko schlägt vor, die Ansätze zur inhaltlichen Gestaltung und Umsetzung des Programms „Ein Kreis – ein Projekt“ zu revidieren 

KREIS MOSYR, 24. April (BelTA) – Der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko hat vorgeschlagen, die Ansätze zur inhaltlichen Gestaltung und Umsetzung des Programms „Ein Kreis – ein Projekt“ zu überdenken. Das erklärte das Staatsoberhaupt bei der Besprechung zu Fragen der Agrarservice-Dienstleistung, der Organisation von Reparatur und Instandsetzung von Landtechnik.

„Wir werden dieses Thema in naher Zukunft in einer Beratung erörtern“, sagte der belarussische Präsident. „Wir müssen sowohl die Melioration als auch diese Fragen ernsthaft analysieren – nach einiger Zeit analysieren, wie wir uns weiterbewegen werden.“ Der Präsident stellte fest, dass bei der Auswahl von Projekten zur Umsetzung viele mit großen Finanzierungsvolumina gerechnet hätten. Man hätte sich aber vor allem auf die Zweckmäßigkeit und wirtschaftliche Effizienz konzentrieren müssen. Und in diesem Sinne könne die Wiederherstellung eines Netzes von Agrarservice-Organisationen im ganzen Land zur Reparatur und Produktion von Landtechnik genau jene Projekte für die Kreise sein, die notwendig seien.
„Alle dachten, es gäbe unerwartet viel Geld, 154 Projekte im Rahmen des Programms „Ein Kreis – ein Projekt“, haben sich übernommen, nicht alles umgesetzt. Aber die Landtechnik-Betriebe, Kreisagrarservice-Betriebe und Gebietsagrarservice-Betriebe – sie sind genau ein solches Projekt. Und mancherorts auch wichtiger, als fünf Arbeitsplätze zu schaffen und Plastik zu pressen, irgendwelche Tüten zu machen und so weiter. Wahrscheinlich braucht man auch das. Aber das (die Schaffung von Kreisagrarservice-Betrieben – Anm. BELTA) sind gute Projekte, die umgesetzt werden müssen. Und wenn jemand Gelder, die für das Programm „Ein Kreis – ein Projekt“ bestimmt sind, in solche Richtungen, solche Projekte investiert hat, denke ich, ist das nicht schlecht“, sagte Alexander Lukaschenko.

„Das ist genau eine gute Investition“, fügte er hinzu.
In ähnlicher Weise, so der Präsident, müsse man auch in anderen Bereichen vorgehen – im Bau-, Straßenbau- und anderen Bereichen. „Auch dort müssen wir uns zusammensetzen und überlegen, wie wir uns bei diesen Projekten – „Ein Kreis – ein Projekt“ – weiterbewegen“, bemerkte er.

Der Präsident bemerkte, dass es möglicherweise nicht überall eine dringende Notwendigkeit gebe, in die Umsetzung eines neuen Projekts auf lokaler Ebene zu investieren, dass nicht überall die dafür erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stünden und dass die Schaffung der entsprechenden Infrastruktur zur Anwerbung dieser Arbeitskräfte zusätzliche Investitionen erfordern würde. „Man muss vernünftig herangehen. Vielleicht brauchen wir in einem bestimmten Kreis dieses Projekt nicht. Und sollten diese Mittel auf ein anderes Projekt verlagern. Wenn man zum Beispiel in Polozk beschlossen hat, ein neues Milchverarbeitungswerk zu bauen, dann sollte man vielleicht die Gelder konzentrieren und dieses Unternehmen errichten“, führte er ein mögliches Beispiel an.
Ein weiteres Beispiel sind Projekte moderner Fischzuchtanlagen zur Aufzucht von Edelfischarten. Eine davon – im Südosten des Gebiets Mogiljow – hat der Präsident kürzlich besucht.

„Und es gibt viele solcher Projekte. Sie sind in erster Linie mit dem Land, dem Bau, der Reparatur, der Instandsetzung (von Technik – Anm. BELTA) verbunden – all das, was wir können. Und man braucht nichts Neues zu erfinden“, betonte der belarussische Präsident.
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