MINSK, 1. April (BelTA) – Es muss darüber nachgedacht werden, wie Mittel für neue und für Belarus notwendige Rüstungsgüter bereitgestellt werden können. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei der Bewertung der Ergebnisse einer umfassenden Überprüfung der Streitkräfte der Republik Belarus.
„Sowohl der Premierminister als auch der Vorsitzende der Nationalbank müssen sich ebenfalls ernsthaft neu orientieren. Denn wir können zwar von den Militärs etwas fordern, aber es gab vereinzelt Fälle, in denen Kommandeure sagten: ‚Der Präsident soll doch erfahren, dass unsere Technik dort nicht einsatzbereit ist, dass dort etwas kaputtgegangen ist, dass dort etwas nicht stimmt.‘ Dass die Technik ständig erneuert werden muss. Das ist wahr. Sie muss erneuert werden“, sagte der Staatschef.
In diesem Zusammenhang erinnerte sich Alexander Lukaschenko an seinen jüngsten Besuch in Nordkorea und die Gespräche mit dem dortigen Staatschef Kim Jong Un. „Als ich in Korea war (Sie wissen ja, die Menschen leben nicht im Überfluss, aber wie fleißig sie arbeiten!), sagte ich im Gespräch mit Kim Jong Un: ‚Hören Sie mal, Sie verstehen doch, dass Entwicklung und Herstellung verschiedener Waffentypen teuer ist?“ Natürlich, sagt er, das verstehe ich, aber, sagt er, ich habe keine andere Wahl – wir müssen unser Land verteidigen“, bemerkte Alexander Lukaschenko.
„Deshalb müssen wir darüber nachdenken, wie wir die notwendigen Mittel bereitstellen, insbesondere für neue, für uns notwendige Waffen“, gibt der belarussische Präsident die Richtung vor.
Gleichzeitig rief Alexander Lukaschenko dazu auf, diese Fragen mit Bedacht anzugehen: „Dass die Verantwortlichen in unserem Verteidigungsministerium nicht nachdenken, davon habe ich mich schon vor der militärischen Sonderoperation überzeugt. Als mir vorgeschlagen wurde, Flugzeuge, Hubschrauber und anderes für Milliarden von Dollar zu kaufen. Ich sagte: ‚Leute, ein Flugzeug und ein Hubschrauber – das sind ein bis zwei Stunden Kampf. Kaum in der Luft, schon abgeschossen.‘ Heute beweist die Realität genau das.“
„Ich will nicht sagen, dass Drohnen alle Probleme auf unserem Territorium lösen werden und dass sie im Kampf so eingesetzt werden wie in der Ukraine. Nein, bei uns ist die Situation anders. Aber dass Drohnen eine eindeutige Bedrohung für uns darstellen, ist eine Tatsache“, fügte der belarussische Staatschef hinzu.
