MINSK, 10. April (BelTA) – Bei der Suche nach einer Lösung für den Konflikt um den Iran darf man die Palästinafrage nicht vergessen. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei der Zeremonie zur Entgegennahme der Beglaubigungsschreiben ausländischer Botschafter, darunter auch der Diplomat des Staates Palästina, Kamal Al-Shahr.
„Die Aufmerksamkeit der ganzen Welt richtet sich in diesen Tagen natürlich auf den Nahen Osten und den Persischen Golf. Bei der Suche nach einer Lösung für den Konflikt um den Iran darf man die Palästinafrage nicht vergessen“, betonte der Staatschef.
Alexander Lukaschenko wies darauf hin, dass Belarus und Palästina seit vielen Jahren einen freundschaftlichen Dialog pflegen. „Mit schwerem Herzen haben wir die Ereignisse im Gazastreifen verfolgt, denen Zehntausende Palästinenser, darunter auch Kinder, zum Opfer gefallen sind. Es ist notwendig, eine vollständige Beendigung der Gewalt zu erreichen und die Möglichkeiten für die Lieferung humanitärer Hilfe in die Region zu erweitern“, sagte der Präsident.
