MINSK, 20. März (BelTA) – Die First Lady der USA, Melania Trump, bat den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin über die in Russland vermissten ukrainischen Kinder zu sprechen. Dies teilte der Staatschef Journalisten mit, als er die am Vortag stattgefundenen Gespräche mit der amerikanischen Delegation unter der Leitung des US-Sondergesandten John Coale kommentierte.
„Melania hat mir nun eine Liste von Kindern übergeben, die angeblich infolge des Krieges in der Ukraine in Russland verschollen sind. Und sie bittet mich, diese Liste bei einem Treffen mit Wladimir Putin zu übergeben und mit ihm zu sprechen, damit wir diese Kinder, die höchstwahrscheinlich vor dem Krieg geflohen sind, in Russland finden. Wir sollen sie finden und an die Ukraine übergeben, wenn die Kinder dazu bereit sind und man dort bereit ist, für ihren Unterhalt aufzukommen“, sagte der Präsident. – Man kann das doch nicht einfach so an Selenskyj übergeben. Ihm sind diese Kinder egal. Wenn sie gebraucht würden, hätte er diesen Krieg schon längst beendet.“
Alexander Lukaschenko berichtete, dass er dieser Bitte zugestimmt habe, warnte jedoch, dass er Putin in dieser Frage „nicht überreden werde“: „Wenn Melania darum bittet (das ist eine Fortsetzung des Briefes, den sie einst Putin wegen der Kinder übermittelt hat), werde ich diese Position meinem älteren Bruder mitteilen, keine Frage. Aber ich werde nicht dafür kämpfen, denn ich weiß nicht, ob es diese Kinder gibt oder nicht, ob das wahr ist oder nicht und wer diese Listen übermittelt hat. Das ist für mich kein Problem – ich werde es weiterleiten, wir werden darüber sprechen.“
