MINSK, 19. März (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat aus humanitären Gründen 250 Personen begnadigt. Das teilte der Pressedienst des belarussischen Staatschefs mit.
„Der Präsident hat die Entscheidung getroffen, eine Reihe von Personen zu begnadigen, die wegen Extremismus verurteilt wurden. Dabei ließ sich das Staatsoberhaupt in erster Linie traditionell von humanitären Prinzipien leiten. Und selbstverständlich berücksichtigte er auch die eingegangenen Bittgesuche von Müttern, Ehefrauen und Angehörigen der Verurteilten“, so der Pressedienst.
„Ebenfalls muss betont werden: Alle Bittgesuche wurden vor der Vorlage beim Präsidenten von einer einschlägigen Kommission unter Leitung des Generalstaatsanwalts eingehend geprüft. Bei seiner Entscheidung berücksichtigte das Staatsoberhaupt auch die Meinung der Mitglieder dieser Kommission. Letztendlich wurde beschlossen, 250 Personen zu begnadigen. Ihnen allen gewährt der Staat das Recht auf einen Neustart im Leben“, erklärte der Pressedienst.
