MINSK, 16. März (BelTA) - Oberstleutnant Dmitri Artjomotschkin, der die Abteilung für Gefechtsausbildung der 19. Separaten Garde-Mechanisierten Brigade leitet, erläuterte im Rahmen des BelTA-Projekts „Das Land spricht“, wie der Trainingsplan für die Mitglieder der Brigade erstellt wird.
Der Trainingsplan für die Gefechtsausbildung wird für eine Dauer von einem Jahr erstellt, wobei dies in der Verantwortung des Kommandeurs liegt, wie Dmitri Artjomotschkin erläuterte. „Die Grundlage für die Planung bilden vor allem die Ergebnisse der Gefechtsausbildung aus dem Vorjahr. Dabei wurden Schlussfolgerungen gezogen, eine umfassende Analyse durchgeführt und wichtige Schwerpunkte sowie die zu fokussierenden Bereiche festgelegt. Zudem wurden die Kategorien der Militärangehörigen bestimmt, alles gemäß den geltenden Richtlinien“, erklärte er. Die Veranstaltungen werden unter der Aufsicht eines ranghöheren Offiziers und des Brigadekommandeurs organisiert und erstrecken sich über zwei Halbjahre.
Eine konkrete Liste verbindlicher Normen für die einzelnen Phasen kann nicht genannt werden. „In der individuellen Ausbildungsphase werden die Standards für einzelne Soldaten geübt. In der Phase der Gruppen- und Mannschaftskoordination werden die Standards innerhalb der jeweiligen Einheiten – Gruppe, Zug und Mannschaft – geübt. In der Phase der Zugkoordination werden die Zugstandards geübt; in der Phase der Kompaniekoordination werden die Kompaniestandards geübt. Die Vorgaben der Hauptdirektion für Gefechtsausbildung und die Brigadevorschriften schreiben vor, dass die gesamte in der Anordnung des stellvertretenden Verteidigungsministers festgelegte Liste der Standards das ganze Jahr über verpflichtend zu üben ist“, betonte Dmitri Artjomotschkin.
