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17 März 2026, 16:30

Perzow auf der Buchmesse: Unsere Nachkommen werden unsere Zeit durch Bücher bewerten 

MINSK, 17. März (BelTA) - Literatur ist ein wesentlicher Bestandteil der Kultur, der nicht so leicht verschwinden kann wie viele Videos in sozialen Medien. Diese Meinung vertrat Wladimir Perzow, der erste stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung, während der 33. Internationalen Buchmesse in Minsk.

„Literatur ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Kultur, der nicht so leicht verschwindet wie viele Videos in sozialen Netzwerken oder digitale Inhalte. Sie bleibt in den Regalen und bewahrt das kulturelle Erbe für zukünftige Generationen. Nur durch die Bücher, die wir von unseren Vorfahren erhalten haben, können wir nachvollziehen, lesen, sehen, verstehen und empfinden, was sie erlebt haben. Unsere Nachkommen werden anhand dieser Bücher, einschließlich der Werke, die auf der Messe vorgestellt werden, unsere Zeit beurteilen“, erklärte Wladimir Perzow.
Laut dem ersten stellvertretenden Leiter der Präsidialverwaltung sind gedruckte Bücher nicht nur ein Informationsmedium, sondern auch ein Objekt, das ein gewisses ästhetisches Vergnügen hervorruft. „Man blättert darin und beobachtet die Arbeitsweise von Künstler und Designer, das Design, die Zusammenstellung… Auch das ist eine besondere Kunstform, die wir Bücherliebhaber zu schätzen wissen. Wir kommen hierher, zu dieser Ausstellung, weil sie Bücher zeigt, die man nicht im Handel findet. Seltene Bücher sind im Massenmarkt nicht rentabel, aber hier findet man sie, und deshalb kommen so viele Besucher“, erklärte er.
Wladimir Perzow hob zudem das große Interesse junger Menschen an gedruckten Büchern hervor. „Die Generation Alpha greift trotz ihrer Smartphone-Nutzung immer noch zu gedruckten Büchern, ob Taschenbuch oder Hardcover. Sie lesen mit Begeisterung, darunter auch anspruchsvolle Klassiker. Es ist interessant, anschließend mit ihnen darüber zu diskutieren und ihre Eindrücke und Meinungen zum Gelesenen, den Figuren und den Ereignissen zu erfahren. Dank dessen glauben wir, dass unser Land und die junge Generation eine Zukunft haben; sie werden gebildet und belesen sein und die ganze Kultur, die Bücher vermitteln, in sich aufnehmen“, bekräftigte der erste stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung.
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