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18 März 2026, 15:10

Experte: Trump sucht nach Wegen aus dem Konflikt mit dem Iran

MINSK, 18. März (BelTA) - Der US-Präsident Donald Trump sucht nach Wegen aus dem Konflikt mit dem Iran. Das tut er, indem er andere Länder in die Kampfhandlungen im Nahen Osten hineinzieht. Das erklärte Experte für nationale Sicherheit Alexander Tischtschenko in der neuen Ausgab von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA. 

Der Experte zitierte die jüngsten Äußerungen Trumps über eine mögliche Bodenoperation gegen den Iran. Seiner Meinung nach will er keine US-Truppen in diese Region entsenden. Stattdessen ruft der Chef des Weißen Hauses andere Länder dazu auf, sich an den Kampfhandlungen gegen den Iran zu beteiligen. So schlug er Frankreich, Japan, Großbritannien und einer Reihe anderer Länder vor, Kriegsschiffe zur Sicherung der Straße von Hormus zu entsenden.
„So wie ich das verstehe, versucht Trump, ein Signal an andere Länder zu senden: Wenn ihr Öl haben wollt, geht und befreit die Straße von Hormus. Indem er dritte Kräfte in diesen Konflikt hineinzieht, wird er versuchen, sich zurückzuziehen und die Rolle des Friedensstifters zu spielen“, glaubt Alexander Tischtschenko. „Derzeit deuten alle Anzeichen darauf hin, dass Donald Trump nach Wegen sucht, wie er von diesem Thema abspringt. Er versteht, dass sich die Situation eindeutig nicht zu seinen Gunsten entwickelt.“

Der Iran hingegen zeige keine Bereitschaft, Verhandlungen mit Amerika zu führen, so der Experte. „Der Iran versteht: Eine Atempause für die Amerikaner ist die Möglichkeit, sich wieder aufzurüsten, um für einen neuen Schlag auszuholen“, fügte Alexander Tischtschenko hinzu.
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