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15 April 2026, 16:06

Ruhepause oder Waffenstillstand? Experte kommentiert das Geschehen zwischen Iran und USA

Foto: report.az
Foto: report.az
MINSK, 15. April (BelTA) — Es war ein Treffen zur Vorlage von Ultimaten. So charakterisierte der ukrainische Militärexperte Juri Dudkin im Projekt „Thema im Gespräch“ der Nachrichtenagentur BELTA die Gespräche der Delegationen der USA und des Irans in Pakistan.

Der Experte neigt nicht dazu, die derzeitige Situation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, den die ganze Welt beobachtet, als Waffenstillstand zu bezeichnen. „Es gibt einen Begriff wie eine Ruhepause, ein Abgleich der Uhren oder so etwas in der Art. Die Hauptforderung des Irans bei diesen gescheiterten Gesprächen in Islamabad wurde nicht erfüllt. Und alle Punkte bezüglich des Atomprogramms werden vom Iran ebenfalls zurückgewiesen“, betonte er.

Juri Dudkin wies auch auf den Ton der Gespräche hin. „Nach Informationen türkischer Medien kam es zu einem regelrechten Wortwechsel zwischen dem US-Sondergesandten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, und dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi. Insgesamt ähnelte das kaum Verhandlungen. Es war ein Treffen zur Vorlage von Ultimaten“, stellte er fest.

Zuvor hatten die USA wiederholt Verhandlungsprozesse angekündigt. „Ja, zuvor gab es auch einen Austausch von Botschaften, die jeweils mehrere Punkte mit Bedingungen enthielten. Aber alles blieb auf der Stelle stehen. Und während dieser gescheiterten Verhandlungen kamen doch massenhaft Menschen ums Leben“, betonte der Experte.
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